Über uns
Der BundeswehrVerband ist eine überparteiliche und finanziell unabhängige Institution. Er vertritt in allen Fragen des Dienst- und Versorgungsrechts die Interessen von mehr als 200.000 Mitgliedern – Wehrpflichtige, aktive und ehemalige Soldaten aller Dienstgrad- und Statusgruppen sowie Familienangehörige und Hinterbliebene von Soldaten. Zu den Mitgliedern zählen auch zivile Angehörige der Bundeswehr.
Auftrag
Der DBwV bekennt sich zum Prinzip des Staatsbürgers in Uniform, der grundsätzlich dieselben Rechte und Pflichten hat wie jedermann. Das gilt seit dem 14. Juli 1956, als sich erstmals in der deutschen Geschichte Soldaten aller Dienstgradgruppen zur Wahrnehmung ihrer Interessen zusammenschlossen und unmittelbar nach Aufstellung der Bundeswehr in Munster den Deutschen BundeswehrVerband gründeten.

Interessenvertretung in parlamentarischen Gremien
Bundestag und Bundesregierung beteiligen den DBwV als Spitzenorganisation der Soldaten, wenn es um gesetzliche Regelungen geht, die Belange von Soldaten und deren Angehörigen berühren. Der Verband nimmt direkt Einfluss auf Entscheidungen von Regierung und Parlament.
Erfolge
Von einem der jüngsten Erfolge der Verbandspolitik profitieren 75.000 Soldatinnen und Soldaten auf Zeit (SaZ). So kann sich ein SaZ, dessen Dienstverhältnis sich vor dem 1. Januar 2006 begründet hat, darüber freuen, dass der Fiskus weniger von seiner Übergangsbeihilfe abzweigt, die ihm den Start ins Zivilleben erleichtert. Dem BundeswehrVerband ist es zu verdanken, dass diesen Soldaten weiterhin ein Steuerfreibetrag von 10.800 Euro bleibt.
Nicht nur die Zeitsoldaten profitieren vom Engagement des DBwV. So wurden 2008 die Bezüge der Grundwehrdienstleistenden erhöht und die längst fällige Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags (AVZ) für Soldaten im Auslandseinsatz ist nun auch beschlossene Sache.
Dass sich die Verantwortlichen in der Politik in diesen Fragen nach vielen Jahren des Stillstands bewegt haben, ist dem Druck des DBwV zu danken. Zudem hat der Verband verhindert, dass den Soldaten im Zuge der Dienstrechtsreform Nachteile entstehen.
Die immer häufigeren und immer längeren Auslandseinsätze der Bundeswehr setzen die betroffenen Soldaten und ihre Angehörigen hohen Belastungen aus. Verbesserungen in den Bereichen Betreuung und Vereinbarkeit von Dienst und Familie sind Ziele, die der Verband in den kommenden Jahren mit Nachdruck verfolgen wird.

Europäische Rolle
Das im DBwV ausgeübte Koalitionsrecht von Soldaten ist außerhalb Deutschlands immer noch die Ausnahme. In einigen Ländern, auch in NATO-Mitgliedsländern, ist das Koalitionsrecht für Soldaten gar verboten. Neben dem BundeswehrVerband sind in der Europäischen Organisation der Militärverbände (EUROMIL) 35 Verbände aus 25 europäischen Staaten vertreten.
Struktur
In den DBwV-Bundes- und Landesgeschäftsstellen (vier Landesverbände) betreuen ca.180 Beschäftigte die in rund 900 Truppenkameradschaften organisierten Mitglieder.
Seit 1999 gibt es neben der Bonner eine zweite Bundesgeschäftsstelle in Berlin.
