Firmenbesuch bei der Feser-Gruppe in Roth
Im Rahmen der EMOMO- Reihe des Arbeitskreises Bundeswehr und Wirtschaft Bayern besuchten Kfz-Handwerker, -Mechatroniker und Elektroniker die kurz vor dem Ende ihrer militärischen Laufbahn stehen, ein Unternehmen der Feser-Gruppe.
Die Rother Niederlassung, das Autohaus Feser-Joachim, steht seit letztem Jahr unter Führung von Thomas Dost. Der ehemalige Soldat ist davon überzeugt, dass dieser Besuch im Interesse beider Seiten ist. „Neben Informationen über einen weiteren beruflichen Werdegang haben wir als Unternehmen ganz konkret Interesse an Bewerbungen ehemaliger Soldaten.
Sie haben in der Bundeswehr Erfahrungen erworbener, auf die wir aufbauen können.“ Allerdings, so machte der 49-jährige deutlich, müssen sie auch sehr viel Neues dazu lernen. Bei einem Rundgang durch die Werkstatthallen beantworteten die Angestellten des Autohauses alle Fragen der Zeitsoldaten. Schnell wurde dabei klar, dass es große Unterschiede zwischen den Abläufen bei den Streitkräften und bei einem zivilen Unternehmen gib.
Daher forderte die Organisatoren des AkBwW die Soldaten, die Interesse an einem Arbeitsplatz bei der Feser-Gruppe bekundeten auf, gemeinsam mit den Beratern ihrer BFD-Standortteams zu prüfen, welche Weiterbildungsmaßnahmen ihnen den Übergang in das Unternehmen mit seinen rund 1.000 Beschäftigten erleichtern könnten.
Einer der SaZ-Beauftragten des AkBwW am Standort Roth ist Hauptmann Thomas Schmidt. Er wird bei seiner Arbeit vom Bezirksberater Siegfried Hartmann unterstützt. Der Geschäftsleiter von Baytech brachte den Soldaten während des Unternehmensbesuchs den beruflichen Alltag in der freien Wirtschaft näher. Dabei ging es unter anderen um finanzielle Aspekte, aber auch um die Wahl des richtigen Betriebs und die Form der Bewerbung.
In den kommenden Monaten stehen weitere Besuche an u.a. bei Diehl, Boegl-Bau, Bosch-Siemens, DATEV, Bavairia, UVEX und dem Peters-Bildungswerk.

