Berliner Militärmusikfest

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Tausende Feuerzeuge zu “ Heal the world“
15. Berliner Militärmusikfest faszinierte das Publikum

Als 800 Militärmusiker zum Finale des 15. Internationalen Berliner Militärmusikfestes in die Berliner Max-Schmeling-Halle einmarschieren, knistert es auf den Rängen vor Spannung: Der musikalische Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltung wird mit dem berühmten Marsch „Alte Kameraden“ eröffnet, dann folgen feierliche Hymnen. Noch wenige Minuten, dann werden tausende Zuschauer ihre Feuerzeuge, die sie am Eingang erhalten haben, entzünden und im Takt wiegen. Zur Melodie von „Heal the world“, einem der ganz großen Lieder des in diesem Jahr verstorbenen King of Pop, Michael Jackson. Ein Lied, das die Menschen in allen Erdteilen kennen und in den großen Musikarenen gerne mitsingen. „Heilt die Welt“ – diesen Song widmen die Militärmusiker aus neun Nationen unter Leitung von Oberst Dr. Michael Schramm den Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz. „Sie treten unter vielen Entbehrungen und unter Einsatz ihres eigenen Lebens dafür ein, dass Menschen auf dieser Erde in Frieden nebeneinander leben können“, sagt Moderator Hauptmann a.D. Helmut Jäger. Nach „Highland Cathedral“, dem großartigen Stück für Pipes and Drums, also noch einmal Gänsehaut-Gefühl bei den 7.000 Zuschauern in der Halle. Militärmusik kennt keine Grenzen - das spüren die Menschen bei diesem Musikfest von der ersten bis zur letzten Minute.

Das maßgebliche Kennzeichen des vom Deutschen BundeswehrVerbandes ausgerichteten Berliner Militärmusikfestes ist seit vielen Jahren ein stets abwechslungsreiches und buntes Programm. In diesem Jahr hatten es die Verantwortlichen dieser deutschlandweit äußerst beliebten Veranstaltung besonders gut gemeint. Das 15. Berliner Militärmusikfest strotzte förmlich vor Farbenpracht, musikalischer Klasse und schlagartig aufeinander folgenden Höhepunkten.

Das Jubiläumskonzert zeichnete sich durch eine außerordentliche Vielfalt der Darbietungen, durch Tempo, Farbenpracht und vor allem durch hervorragende Vorstellungen der Musikkorps aus Deutschland, den USA, aus Bulgarien, Tschechien, dem Sultanat Brunei, Russland, den Niederlanden und Großbritannien aus. Nicht nur die insgesamt rund 16.000 Zuschauer in den drei Konzerten zeigten sich begeistert. Erfreut über den großen Anklang stellte auch der Geschäftsführer des Selbsthilfewerks und Agentur des DBwV, Hauptmann a.D. Martin Michels, für den Veranstalter fest: „Da fragt man sich, ob so ein Programm noch gesteigert werden kann.“

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Letzte Aktualisierung am 11/19/2009.