Rückzug aus der Politik: Peter Tauber hatte jetzt seinen letzten Arbeitstag als Verteidigungsstaatssekretär. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Hannibal Hanschke

Rückzug aus der Politik: Peter Tauber hatte jetzt seinen letzten Arbeitstag als Verteidigungsstaatssekretär. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Hannibal Hanschke

07.04.2021
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Peter Taubers Abschied aus dem BMVg: Ein echter Freund der Bundeswehr ist gegangen

Dass sich Peter Tauber aus der Politik zurückziehen will, ist schon länger bekannt. Vor wenigen Wochen überraschte der Verteidigungsstaatssekretär mit der Ankündigung, schon nach Ostern sein Amt niederlegen zu wollen – aus gesundheitlichen Gründen. Gestern war es dann so weit: Der 6. April war sein letzter Arbeitstag im BMVg.

Zu seinen letzten Amtshandlungen gehörte eine Bundespressekonferenz mit der Verteidigungsministerin und dem stellvertretenden Generalinspekteur zur Einführung des Freiwilligen Wehrdienstes im Heimatschutz – dem ehemaligen CDU-Generalsekretär war dies ein Herzensanliegen, hatte er doch maßgeblichen Anteil an der Entwicklung dieses neuen Dienstes in der Bundeswehr.

„Alles Gute und vielen Dank, lieber Peter Tauber. Bleib behütet und möge die Macht mit dir sein“, twitterte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in Richtung ihres scheidenden Staatssekretärs, der ein bekennender Star-Wars-Fan ist. Tauber twitterte zurück: „Danke Annegret. Es war mir eine Ehre. Ich melde mich ab.“

Der Bundesvorsitzende Oberstleutnant André Wüstner sagte: „Ich danke Peter Tauber für die vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. Er ist ein echter Freund der Bundeswehr. Wir wünschen ihm von Herzen gute Besserung.“

2017 hatte der Reserveoffizier Tauber öffentlich gemacht, dass er an der Darmerkrankung Divertikulitis leidet. Vor wenigen Wochen schrieb er, dass weitere operative Eingriffe notwendig seien und ihn zu einer längeren Auszeit zwängen.

Bei seinem Abschied machte der 46-Jährige deutlich, dass ihm die Bundeswehr weiter am Herzen liegt. Auf die Frage eines Journalisten, was er sich für die Zukunft der Bundeswehr wünsche, antwortete Tauber: „Ich wünsche mir ein Parlament, dass die Mittel bereitstellt, die die Bundeswehr braucht.“ Und weiter: „Und dann wünsche ich mir natürlich, dass die Bundeswehr die verdiente Aufmerksamkeit bekommt, dort, wo es notwendig ist, sehr kritisch, aber auch dort, wo es geboten ist, wohlwollend und positiv.“

Der Deutsche BundeswehrVerband wünscht Peter Tauber für die Zukunft alles Gute.

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