In der ersten Phase können sich voraussichtlich vorrangig Risikogruppen und medizinisches Fachpersonal impfen lassen. Foto: Stockfoto

In der ersten Phase können sich voraussichtlich vorrangig Risikogruppen und medizinisches Fachpersonal impfen lassen. Foto: Stockfoto

04.12.2020
Bundesverwaltungsamt

COVID-19-Schutzimpfung – Informationen vom Bundesverwaltungsamt

Aufgrund erster Anfragen zur COVID-19-Schutzimpfung für beihilfeberechtigte Personen möchte das Bundesverwaltungsamt folgende Informationen geben:

Die Beihilfestellen sind nicht für die Organisation der COVID-19-Schutzimpfung zuständig. Grundlage ist die nationale Impfstrategie COVID-19 für Deutschland. Ziel ist die möglichst schnelle Bereitstellung wirksamer Impfstoffe in ausreichender Menge. Wie Sie den Medien entnehmen, befinden sich erste Impfstoffe im Zulassungsverfahren und noch zum Jahreswechsel soll mit ersten Impfungen begonnen werden.

Es werden anfangs jedoch limitierte Mengen von verschiedenen Impfstoffen zur Verfügung stehen. Daher wird eine Priorisierung von vorrangig zu impfenden Personengruppen anhand der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) erforderlich sein.

Zuerst wird die Durchführung der Impfungen in zentralen Impfzentren erfolgen. Diese Impfzentren werden von den Bundesländern aufgebaut und von den Kassenärztlichen Vereinigungen und Gesundheitsämtern betrieben. Sobald ausreichende Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, wird angestrebt, die Impfungen in die reguläre ärztliche Versorgung zu übergeben.

In der ersten Phase können sich voraussichtlich vorrangig Risikogruppen und medizinisches Fachpersonal impfen lassen. In der zweiten Phase soll die Impfung für die Gesamtbevölkerung zur Verfügung stehen. Die Impfung ist grundsätzlich freiwillig.

Eine Rechtsverordnung soll regeln, dass gesetzlich Versicherte und nicht gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine kostenfreie COVID-19-Schutzimpfung haben. Somit soll auch für beihilfeberechtigte Personen die Impfung ohne Kosten möglich sein.

Weitere Informationen zum genauen Anmelde-Verfahren und den Voraussetzungen werden über die Medien sowie die örtlich zuständigen Behörden erfolgen.

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