Grafik: BFD Dresden

08.10.2021
BFD Dresden

Virtueller Beratungstag mit der Vormerkstelle des Freistaates Sachsen

„Der Einstieg in den öffentlichen Dienst für Saz 12+“ – unter diesem Motto führte der Berufsförderungsdienst (BFD) des Karrierecenters der Bundeswehr Dresden Ende Juni gemeinsam mit der Vormerkstelle des Freistaates Sachsen einen virtuellen Beratungstag durch – den Ansprüchen einer mobilen und modernen Zielgruppe entsprechend im digitalen Format.

Der Beratungstag richtete sich an Förderberechtigte mit einer Dienstzeit von mehr als zwölf Jahren, die sich für eine spätere Verwendung im öffentlichen Dienst im Freistaat Sachsen interessieren. Zu Beginn informierte der zuständige Berater vom Job-Service des BFD Dresden, Herr Frey, über die Möglichkeiten, welche Eingliederungs- und Zulassungsschein bieten. Neben den Voraussetzungen der Erteilung, den Unterschieden und verschiedenen Dienstverhältnissen wurden auch die Ausnahmen sowie mögliche Tatbestände zum Verlust der Scheine und die finanziellen Auswirkungen thematisiert.

Daneben referierte Herr Richter von der Vormerkstelle des Freistaates Sachsen umfassend über Eingliederungsmöglichkeiten, wie vorbehaltene Stellen, dem Bewerbungsverfahren, der Eignungsfeststellung sowie dem Verfahren der Zuweisung. Die Vormerkstelle stellt dabei ein Bindeglied zwischen den einstellenden Behörden und den eingliederungsberechtigten Soldatinnen und Soldaten dar.

Vielfältige Möglichkeiten

In einem sehr interessanten Vortrag der Vormerkstelle kamen verschiedene Aspekte zum Tragen. Der öffentliche Dienst bietet im Freistaat Sachsen ehemaligen Soldatinnen und Soldaten vorbehaltene Stellen in den unterschiedlichsten Bereichen, wie der Agrar- und Forstverwaltung, der allgemeinen Verwaltung, der Justiz, der Finanz- und Steuerverwaltung und im Bereich des feuerwehrtechnischen Dienstes. Dabei gibt es Einstiegsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Voraussetzungen. So ist beispielsweise ein Einstieg als Beamtin oder Beamter sowohl im mittleren als auch im gehobenen Dienst oder auch im Status einer Tarifbeschäftigung, als Angestellte oder Angestellter möglich. Neben einer Direkteinstellung kann man jedoch auch den Weg einer Laufbahnausbildung oder eines Ausbildungsverhältnisses gehen.  In allen Bereichen kann hierbei der BFD durch ein breites Maßnahmenangebot den Übergang in ein dauerhaftes Arbeits- oder Dienstverhältnis unterstützen.

Vorbereitung ist alles

Der erste Eindruck zählt! Und das nicht erst in einem persönlichen Vorstellungsgespräch, sondern bereits bei einer Bewerbung. Zu diesem wichtigen Hinweis der Vormerkstelle rief der BFD den Soldatinnen und Soldaten die Möglichkeit des Bewerbungsmappenchecks durch den Job-Service sowie die Teilnahme an den internen Maßnahmen „Bewerbungsstrategien§“, „Öffentlicher Dienst mit und ohne Eingliederungs- oder Zulassungsschein“ sowie „Assessment-Center und sonstige Testverfahren“ in Erinnerung.

Immer auf dem neuesten Stand

Der virtuelle Beratungstag bot damit allen ein breites Angebot an Informationen, welches nicht nur von über zwanzig Soldatinnen und Soldaten genutzt wurde, sondern auch den teilnehmenden Beraterinnen und Beratern der beiden Standortteams Frankenberg und Leipzig sowie einem Kollegen des BFD München dazu diente, ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen um somit ausscheidende Zeitsoldatinnen und Zeitsoldaten auch künftig bestmöglich bei ihrem Übergang in das zivile Erwerbsleben zu unterstützen.

Bestens gerüstet sollte so einem Einstieg in den öffentlichen Dienst nichts mehr entgegenstehen.

Ansprechpartner für eventuelle Fragen und Anregungen beim Job-Service des BFD Dresden:
Katrin Seyfert, Tel.: 0351-4654-4147, BFDDresdenJobservice@Bundeswehr.org

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