Der DBwV-Bundesvorsitzende Oberstleutnant André Wüstner bei seiner Rede an der Offizierschule des Heeres (OSH) in Dresden Foto: DBwV/ok

Der DBwV-Bundesvorsitzende Oberstleutnant André Wüstner bei seiner Rede an der Offizierschule des Heeres (OSH) in Dresden Foto: DBwV/ok

16.02.2018
ok

Standorttag an der OSH: „Halt geben – Einhalt gebieten“

Dresden. „Klar sind wir Mitglieder“, sagen uns vier junge Offiziere. Sie sind Teilnehmer des Offizierlehrgang II (OL II) an der Offizierschule des Heeres (OSH) in Dresden und die kommenden militärischen Führer der Bundeswehr. Dicht an dicht drängten sich über 500 von ihnen um den Stand des DBwV. Mitten unter ihnen und im regen Austausch: der Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbands, Oberstleutnant André Wüstner. Das Interesse am DBwV ist extrem hoch!

Zuvor hatte der Bundesvorsitzende vor dem Gros des Jahrgangs OL II gesprochen und ist kurz auf die Arbeit des DBwV sowie seine Stiftungsfamilie eingegangen. Natürlich ging er auch auf das zurückliegende, für die Bundeswehr unschöne Jahr mit teilweise unsachlicher und künstlich aufgeheitzter Negativ-Berichterstattung ein. Das übergreifend über Haltung gesprochen werden muss, ist dabei nicht schädlich, die Frage sei nur mit welchem Ziel. Haltung ist mehr als der Umgang mit Fehlern.

Wir wissen: Ob als Soldat der Bundeswehr, Vorgesetzter, Staatsbürger oder eben in Form des Berufsverbandes als Art institutionalisierter Staatsbürger in Uniform, alle müsse auch Halt geben, aber auch Einhalt gebieten. Wüstner erläuterte wie der DBwV dem damaligen Oberst Klein beigestanden hatte und aktuell Generalmajor Werner Weisenburger, Rechtsberater Stephan Hedrich sowie den Mannschaftsdienstgraden aus Pfullendorf, die sich gegen ihre Entlassung wehren, unterstützt. Viel von uns können sich nicht vorstellen, wie schnell man auch in den Fokus von Negativ-Schlagzeilen, samt Ermittlungen kommen kann. Dann ist man über Rechtschutz, Rechtsberatung und sonstige Hilfe mehr als dankbar.

Für  den DBwV sei das mehr als selbstverständlich, seit mehr als 60 Jahren. Wie das der DBwV gerade in 2017 getan hat, kam mehr als gut an. „Das ist der Grund, weshalb ich gerne Mitglied bin und bleiben werden“, so ein Oberleutnant im Gespräch. Aber ebenso die Tatsache, dass der Bundesvorsitzende nach vorn blickt, stets eine bessere Bundeswehr im Auge hat, und sich nicht rückwärtsgewandt an dem fragwürdigen Umgang mit den jeweiligen Vorfällen abarbeitet, wird ihm hoch angerechnet. „Auch der DBwV lebt eine Fehlerkultur, intern wie extern. Unser Blick muss stets nach vorne gerichtet sein!“   

Die malerische Graf-Stauffenberg-Kaserne in der sächsischen Landeshauptstadt war Ort intensiver Gespräche. Der Bundesvorsitzende war dort kurz vor Weihnachten gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden Ost, Hauptmann a.D. Uwe Köpsel, zuerst mit dem Vorsitzenden der StoKa Dresden, Oberstleutnant Ralf Bliefert, dem Bezirksvorsitzenden Hauptmann Ralf Baasch, dem Vorsitzende der TruKa OSH, Oberstleutnant Bernd Oesterhaus, dem Vorsitzende der TruKa Landeskommando Sachsen, Kapitänleutnant Gawron, sowie dem ERH-Vorsitzende Oberstleutnant a.D. Hans-Jürgen Thamke zusammengekommen. Es folgten Gesprächsrunden mit weiteren Mandatsträgern am Standort Dresden, „Stammsoldaten“ sowie dem Kommandeur, Brigadegeneral Harald Gante.

Die Besorgnis der Ehemaligen vor der Einführung der Bürgerversicherung durch die nächste große Koalition konnte der Bundesvorsitzende dank seiner guten Kenntnisse über den Berliner Politikbetrieb entkräften. Man stimmte außerdem überein, dass der Entwurf des neuen Traditionserlasses noch diskussionswürdig sei. „Sicher wird der überarbeitete Erlass auch im Verteidigungsausschuss diskutiert werden. Zum Thema NVA wird sich der Landesvorsitzende ebenso persönlich einbrigen“, ergänzte Wüstner. Ebenso zeigte Wüstner auf, wie man seit einem Jahr die Forderungen des DBwV in die Parteienlandschaft träft und wie der DBwV wie gewohnt seriös an der Gestaltung eines nächsten Koalitionsvertrages mitwirken wird.

„In Freiheit dienen“, so lautet das Motto der Offizierschule des Heeres. Um diesem Motto gerecht zu werden, braucht es Vertrauen in die Menschen. „Der DBwV glaubt an den mitdenkenden Soldaten“, schloss der Landesvorsitzende, „das ist einer der Grundgedanken der Inneren Führung und der Grundgedanke im DBwV.“

Mit Rat und Hilfe stets an Ihrer Seite!

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Alle Ansprechpartner im Überblick