Mit diesem Motiv fordert der DBwV seine Mitglieder auf, sich aktiv in den Wahlkampf der Parteien einzumischen

Mit diesem Motiv fordert der DBwV seine Mitglieder auf, sich aktiv in den Wahlkampf der Parteien einzumischen

04.05.2017

"Jetzt schreibst Du!" - DBwV-Aktion zeigt deutlich Wirkung

Berlin. „Your country needs you!“, „I want you!“, „Jetzt schreibst Du!“. Schon oft wurde das berühmte Plakat mit dem ausgestreckten Finger genutzt, wenn es ernst wurde. Was viele nicht wissen: Vor den USA verwendeten bereits die Briten ein ähnliches Plakat im Ersten Weltkrieg. Auf diesem rief der damalige Kriegsminister Lord Kitchener seine Landsleute dazu auf, ihrem Land zu dienen.

Drei Jahre später griffen die US-Amerikaner die Symbolik auf und ließen ihren „Uncle Sam“ als allegorische Figur für die Vereinigten Staaten das berühmte „I want you!“ aussprechen. Seitdem wird der Mann mit dem markanten Ziegenbart und großem Hut auch jenseits des angelsächsischen Raums immer wieder bemüht, um Menschen auf die Streitkräfte aufmerksam zu machen.

In diesem Jahr geht es bei der Bundestagswahl auch um die Zukunft der Streitkräfte. Anlass genug für den Deutschen BundeswehrVerband, einen eigenen „Uncle Sam“ zu kreieren. Im typischen Bundeswehrflecktarn und ausgestattet mit Bundestagszylinder fordert er die Mitglieder des Deutschen BundeswehrVerbands dazu auf, sich aktiv einzubringen und mit Briefen direkt an die Politik zu wenden. Die provokante Zeichnung verfehlt ihre Wirkung nicht.

Die Aktion des Deutschen BundeswehrVerbands zur Bundestagswahl läuft auf vollen Touren. So sieht Mitgliederaktivierung aus, wenn der DBwV zu den Stiften ruft. Täglich erreichen Briefe von Mitgliedern des DBwV Bundestagsabgeordnete, Kandidaten und Parteizentralen. Die Spannbreite der Fragen ist groß: von einzelnen Standortfragen bis zur großen Weltpolitik. Unsere Mitglieder bringen sich aktiv in den Wahlkampf ein, fordern Antworten auf ihre Fragen.

Der Druck auf die Politik wächst. Das ist gut. Schließlich war kaum eine Bundestagswahl so wichtig für die Zukunft der Bundeswehr wie in diesem Jahr. Außenpolitisch steigt die Erwartung, dass Deutschland seiner Führungsrolle gerecht werden muss. Die Bundeswehr hingegen ist in ihrem jetzigen Zustand und ohne ausreichend finanzielle Mittel nur bedingt in der Lage, ihren Aufgaben gerecht zu werden. Die nächste Bundesregierung wird sich diesen Problemen stellen müssen und die Trendwenden Haushalt, Personal und Ausrüstung umsetzen, wenn sie der Verantwortung für die Sicherheit unseres Landes gerecht werden will.

Die Fragen unserer Mitglieder an die Abgeordneten zeigen bereits Wirkung. Der Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg geht auf die Bedeutung der sicherheitspolitischen Debatte in der Gesellschaft ein und schreibt: „Ich teile Ihre Meinung, dass die sicherheitspolitische Situation in Europa im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen eines umfassenden gesellschaftlichen Diskurses zur Ausrichtung unserer Streitkräfte bedarf. Jedoch bin ich nicht der Auffassung, dass diese Debatte in den vergangenen Jahren verpasst wurde. Eine Vielzahl an Akteuren (…) beschäftigt sich intensiv mit aktuellen außen- und sicherheitspolitischen Fragestellungen“. Zu diesen Akteuren zählt zweifelsohne der DBwV.

Für die Abgeordnete Kathrin Rösel ist wiederum die gewachsene sicherheitspolitische Verantwortung Deutschlands von elementarer Bedeutung: „Wir müssen gemeinsam mit unseren Partnern als Rahmennation im europäischen Pfeiler der Nato und als Anlehnungspartner innerhalb der EU Verantwortung übernehmen. Diese Aufgabe wird uns in den nächsten Jahren niemand abnehmen. Die deutsche Politik und Öffentlichkeit, vor allem die Bundeswehr, müssen auf diese Aufgaben vorbereitet sein.“

Wie groß der Finanzierungsbedarf für die Bundeswehr ist, betont der Abgeordnete Stefan Zierke in seinem Antwortschreiben: „Selbst mit der nun vom Verteidigungsministerium eingebrachten nominellen Erhöhung des Wehretats in Höhe von 2,3 Milliarden Euro (entspricht einem Anstieg um 8,6 Prozentpunkte) sind keine größeren Sprünge möglich und von einer Aufrüstung kann keine Rede sein.“

Genau aus diesem Grund bleibt der DBwV am Ball und fordert seine Mitglieder auf: „Jetzt schreibst Du!“. Die Politik weiß diesen Input zu schätzen. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig beispielsweise beurteilte in seinem Grußwort an die Delegierten der Landesversammlung Nord die DBwV-Kampagne als sehr positiv und produktiv. Auch der Bundestagsabgeordnete Peter Bleser schrieb an eines unserer Mitglieder: „Die von Ihnen gestellten Fragen sind in diesem Zusammenhang eine wichtige Anregung für die folgenden Wochen und Monate!“
Der DBwV bleibt am Ball. Für seine Mitglieder – und mit seinen Mitgliedern.

Hier finden Sie alle Informationen zur Aktion des DBwV und alle Antwortschreiben der Abgeordneten!

Mit Rat und Hilfe stets an Ihrer Seite!

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Alle Ansprechpartner im Überblick