Die Sterbegeldversicherung des DBwV – viel besser als die Konkurrenz!

Es zeugt von Verantwortung, wenn Sie sich zu Lebzeiten Gedanken darüber machen, ob Ihre Liebsten im Todesfall finanziell abgesichert sind. Denn in Deutschland gibt es eine Bestattungspflicht. Das heißt, die nächsten Verwandten – auch Geschwister – müssen für die Beerdigung aufkommen. Die Ausgaben etwa für Sterbeurkunden, Erbschein, Grabstein, Trauerkarten und Blumenkränze summieren sich schnell auf mehrere Tausend Euro. Um sich hier abzusichern, sollte man ein unschlagbares Angebot annehmen: die Sterbegeldversicherung des DBwV. Die Vorteile und Konditionen erläutert im Interview Oberstabsfeldwebel a.D. Harald Schmitt, Vorsitzender des Förderungsvereins der gemeinnützigen und mildtätigen Einrichtungen des DeutschenBundeswehrVerbands.

Herr Schmitt, welchen Sinn hat die Gruppensterbegeldversicherung?

Harald Schmitt: Es geht, ganz banal gesprochen, um die Absicherung der Begräbniskosten.

Bis zu welcher Höhe des Sterbegelds kann man sich absichern?

Die Mindestsumme ist 500 Euro, maximal werden 12.500 Euro ausgezahlt. Das sind die Begräbniskosten, mit denen man heute rechnen muss.

Ein Mitglied hat noch keine Informationen zur Gruppensterbegeldversicherung, ist aber an einem Abschluss interessiert. Darf es der Sterbegeldversicherung beitreten?

Natürlich, denn der Vertrag ist für alle Mitglieder und ihre Familienangehörigen offen.

Welche Vorteile hat man als Mitglied?

Unser Gruppenversicherungsvertrag bietet dem Mitglied und seinen Familienangehörigen Bedingungen, die für die/den Einzelne/n sonst nicht erzielbar sind: Wir haben niedrige Beiträge, gewähren eine Überschussbeteiligung und haben das Höchsteintrittsalter auf großzügige 80 Jahre festgelegt. Es gibt zudem keine Gesundheitsprüfung, dadurch ein garantierte Aufnahme und keine Wartezeit. Zudem gibt es doppeltes Sterbegeld bei Unfalltod (bei Eintrittsaltern bis zu 74 Jahren). Schließlich entfällt die Beitragszahlung ab einem Alter von 85 Jahren.

Wie errechnet sich das Eintrittsalter?

Das ist die Differenz zwischen dem Beginnjahr der Versicherung und dem Geburtsjahr.

Wie errechnet sich der Beitrag?

Der Beitrag richtet sich nach dem jeweiligen Alter der zu versichernden Person zu Beginn der Versicherung und der gewählten Versicherungssumme. Seit dem 1. Januar 2013 gibt es keine unterschiedlichen Beiträge mehr für Frauen und Männer. Ein Beispiel: Beginnt die Versicherung am 1. November 2017 und ist der Versicherungsnehmer 1965 geboren, ist das Eintrittsalter 52 Jahre. Der monatliche Beitrag für 5000 Euro Sterbegeld beläuft sich dann auf 19,26 Euro. Für andere Versicherungssummen ist der Beitrag entsprechend zu vervielfältigen. Dadurch können sich Rundungsdifferenzen ergeben.

Bleiben die Beiträge während der gesamten Laufzeit der Sterbegeldversicherung gleich?

Ja. Die Beiträge werden bei Antragstellung entsprechend dem Eintrittsalter und der beantragten Höhe des Sterbegelds ermittelt und im Versicherungsschein dokumentiert. Sie bleiben über die gesamte Laufzeit unverändert. Das garantieren wir.

Kann die Versicherungsleistung aus irgendeinem Grund gesenkt werden?

Nein, solange die Beiträge in unveränderter Höhe über uns an die DBV-Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung, Zweigniederlassung der AXA Lebensversicherung AG (kurz: DBVL) gezahlt werden. Falls man jedoch aus finanziellen Gründen die Beitragshöhe vermindern muss, wird die Versicherungssumme unter Berücksichtigung der bisher erworbenen Anwartschaften neu ermittelt, also herabgesetzt.

Wie erfährt das Mitglied, dass sein Sterbegeldantrag angenommen wurde?

Die DBVL erstellt einen Versicherungsschein, der einen unmittelbaren Rechtsanspruch dokumentiert. Die Police erhält das Mitglied von uns zugesandt.

Kann das Sterbegeld zu einem späteren Zeitpunkt erhöht werden?

Ja, sofern die Höchstsumme von insgesamt 12.500 Euro noch nicht erreicht ist.

Kann der Ehepartner auch eine Sterbegeldversicherung abschließen?

Ja, zu den gleichen günstigen Bedingungen beziehungsweise Voraussetzungen. Dies gilt natürlich auch für den/die Lebenspartner/-in oder andere mit dem Mitglied in häuslicher Gemeinschaft lebende Familienangehörige.

Kann die Sterbegeldleistung eine vom Versicherten vorher bestimmte Person erhalten, die eventuell auch nicht mit ihm verwandt ist?

Hierzu genügt eine kurze schriftliche Mitteilung.

Gibt es Einschränkungen in der Leistungspflicht bei Tod des/der Versicherten?

Nur im ersten Versicherungsjahr. Der Gruppenvertrag sieht hier eine sogenannte 1/12?Staffelung des Sterbegeldes vor, das heißt bei Tod im ersten Monat erfolgt die Rückzahlung des Beitrags. Bei Tod im zweiten Monat wird 1/12 des Sterbegelds gezahlt, bei Tod im dritten Monat werden 2/12 gezahlt und so weiter. Im Falle eines Todes im zweiten Versicherungsjahr gibt es bereits das volle Sterbegeld. Tritt der Tod infolge eines Unfalls ein, entfällt die Staffelung; es wird also dann das volle Sterbegeld ausgezahlt.

Gibt es Überschüsse und was geschieht damit?

Es gibt Überschussanteile. Sie werden nach den derzeitigen Überschusssätzen der DBVL berechnet. Die DBVL kann nicht garantieren, dass diese Werte für die Zukunft unverändert bleiben, denn die weitere Entwicklung der Überschussanteile wird unter anderem durch die Höhe der künftig von der DBVL erwirtschafteten Zinsen sowie vom Verlauf der Sterblichkeit beeinflusst. Diese Faktoren ändern sich stets und können deshalb heute nicht schon für die Zukunft errechnet werden. Der größte Teil der Überschussanteile kommt den Versicherten zugute und erhöht die Leistung im Todesfall. Sie werden verzinslich angesammelt und zusammen mit der Versicherungssumme ausgezahlt. Da wir vereinbarungsgemäß viel vom Verwaltungsaufwand übernehmen, fließt uns ein Teil der Überschussanteile (Grund-Überschussanteil) zur Pflege der Sterbegeldeinrichtung zu. Die Beitrittserklärung enthält dafür eine entsprechende Zuwendungserklärung.

Wie sicher ist das Geld/die Versicherung in der momentanen Wirtschaftslage?

Die DBV-Deutsche Beamtenversicherung im Konzern der AXA Deutschland hat ihren Bestand an börsennotierten Aktien fast vollständig gegen Kursverfall abgesichert und ist daher gegen extreme Kursschwankungen, wie wir sie derzeit erleben, nahezu immun. Auch übertreffen die Unternehmen der deutschen AXA die gesetzlichen Solvabilitätsanforderungen. Zudem sind die Lebensversicherer der AXA Deutschland Mitglied des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer und Gesellschafter der Protektor Lebensversicherungs-AG. Diese Sicherungseinrichtung schützt Versicherte vor den Folgen der Insolvenz eines inländischen Lebensversicherers. Weder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht noch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erwarten einen solchen Insolvenzfall.

Betrifft die Einführung der sogenannten Unisex-Tarife (keine geschlechtsspezifische Risiko­unterscheidung mehr) zum 1. Januar 2013 auch die Sterbegeldversicherung?

Neuabschlüsse sind nur noch zu den neuen Unisex-Tarifen möglich. Die bereits bestehenden Sterbegeldversicherungen sind hiervon nicht betroffen. Sie werden unverändert fortgeführt.

An wen wendet sich der Versicherte, wenn er Fragen hat?

Ansprechpartner sind vor allem wir. Wenn es sich um versicherungstechnische Fragen handelt, werden wir die/den in der DBVL zuständige/-n Mitarbeiter/-in einschalten. Bei Fragen wendet man sich bitte an den Förderungsverein der gemeinnützigen und mildtätigen Einrichtungen des DBwV unter der Telefonnummer (0228) 3826-252. Weitere Informationen zur Sterbegeldversicherung sind auch auf der Website des DBwV unter der Rubrik Förderungsverein der gemeinnützigen und mildtätigen Einrichtungen des DBwV zu finden.

Vielen Dank, Herr Schmitt.

 

Eine Beitrittserklärung zur Gruppen-Sterbegeldversicherung finden Sie HIER.