Schulungen für Vertrauenspersonen in Dienststellen gemäß §4 SGB

Chancen des neuen SBG nutzen

Im Rahmen der Novellierung des SBG wurde die Rechtsposition der Vertrauensperson erheblich gestärkt. Insbesondere wurden die Beteiligungsmöglichkeiten ausgeweitet, aber auch in der Rechtsstellung wurden erhebliche Änderungen vorgenommen. Hinzu kommt, dass die neue Systematik auch erfahrene Vertrauenspersonen vor eine Herausforderung stellt.

Vor diesem Hintergrund bietet das MGI für alle Vertrauenspersonen die Schulung “Chan-cen des neuen SBG nutzen“ an. Die Kosten für dieses Seminar trägt gemäß § 8 Abs. 4 SBG i. V. m. § 20 Abs. 5 SBG die Dienststelle.

Schwerpunkte der Schulung sind:

  • Die neue Systematik des Gesetzes
  • Änderungen in der Rechtsstellung der Vertrauenspersonen
  • Die neuen Anhörungs- und Mitbestimmungspflichten
  • Beteiligungstatbestände nach dem SBG
  • Mitarbeit in Ausschüssen
  • Gremien der Vertrauenspersonen
Dauer:3 Tage (Termine)
Ort:Königswinter
Leiter:Stabsfeldwebel Sascha Altenhofen

Die Umsetzung des SBG in der Vorschrift A 1472/1

Zwei Jahre nach Novellierung des SBG wird die diesbezügliche Dienstvorschrift A 1472/2 erlassen. Diese zeigt auf, wie aus Sicht des Ministeriums das SBG in den Dienststellen umzusetzen ist.

Das Seminar erläutert die Systematik der Vorschrift beleuchtet diese Vorgaben mit dem Schwerpunkt  der praktischen Umsetzung.

Dabei werden die unterschiedlichen Zuständigkeiten, die Zusammensetzung der Versammlungen und die Auslegung der Beteiligungstatbestände vermittelt. Auch werden die bei der Umsetzung auftreten Fragen beantwortet und bestehende Unklarheiten und Auslegungstatbestände aufgezeigt.

Das Seminar richtet sich sowohl an Vertrauenspersonen als auch Personalräte, da beide das SBG in der täglichen Beteiligungspraxis anzuwenden haben.

Dauer:3 Tage
Ort:Königswinter
Leiter:Stabsfeldwebel Thomas Furkert

Mobbing in den Streitkräften, (k)ein Thema?

Durch die andauernden Veränderungen, wie Reduzierung des Personalumfangs der zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder die umfangreiche Schließung von Standorten erhält der Kampf um den verbleibenden Dienstposten und damit um den Arbeitsplatz eine neue Qualität. Dies kann unter Umständen zu existenziellen Bedrohung und Belastung führen, mit der Folge, dass der Umgangston rauer und die “Ellenbogen” spitzer werden.

Um diesen realen Entwicklungen mit geeigneten Mitteln und Möglichkeiten gezielt entgegentreten zu können, ist es notwendig Personalräte, Vertrauenspersonen, Gleichstellungsbeauftragte und Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen in die Lage zu versetzen, diese Situationen zu erkennen.

Denn nur wer gut vorbereitet ist, wird den betroffenen Menschen die erforderliche Hilfestellung und Unterstützung gewähren können, um Schaden von der Dienststelle und Beschäftigten abzuwenden bzw. diese besonders belastenden Situationen durch geeignete Präventionsmaßnahmen nicht entstehen zu lassen.

Es handelt sich um eine anerkannte Spezialschulung (OVG Schleswig vom 7.4.2003 - 11 LB 3/02).

Dauer:5 Tage
Ort:Königswinter
Leiter:Kapitänleutnant Uwe Sonntag

Wertschätzend kommunizieren, Menschen besser verstehen und überzeugen

Die Schulung unterstützt besonders Ihre  Arbeit innerhalb der Personalvertretung und Ihre Zusammenarbeit mit der Dienststellenleitung.
Zielgruppenorientiert und maßgeschneidert richtet sich das Seminar insbesondere an die, die erfolgreiche und lebendige Kommunikation wirkungsvoll einsetzen wollen.

In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen der verbalen Kommunikation kennen, die Körpersprache zu entschlüsseln, kooperativ und konstruktiv zu kommunizieren sowie den Umgang mit schwierigen Situationen besser zu meistern.

Machen Sie sich fit für die große Herausforderung der „Zwischenmenschlichen Kommunikation“. Fragen Sie sich auch manchmal, warum beim Gesprächspartner oft was ganz anderes ankommt, als Sie sagen wollten. Warum reden wir öfter aneinander vorbei und finden einfach keine gemeinsamen Lösungen?

Trainieren Sie praxiserprobte Gesprächstechniken, um im Umgang mit den Mitgliedern der Personalvertretung, den Beschäftigten  sowie der Dienststellenleitung. noch überzeugender zu kommunizieren!

Dauer:3 Tage
Ort:Königswinter bei Bonn
Leiter:Manfred-Grodzki-Institut

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schwerbehindertenvertretung und Personalrat zum Wohle der Beschäftigten

Die Arbeit von Personalvertretung und Schwerbehindertenvertretung zeichnen sich durch zahlreiche Schnittpunkte, aber auch nicht zu vernachlässigende Unterschiede aus. Im Interesse der Beschäftigten ist es erforderlich, die Möglichkeiten und Verfahren von beiden Interessenvertretungen sowie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit  zu kennen. Die Veröffentlichung des Bundesteilhabegesetzes  (BTHG) am 29.12.2016 hatte sofortige Auswirkungen  zur Folge. In der Reformstufe 2 wurde zum 01.01.2018 das SGB IX in seiner neuen Fassung in Kraft treten.

Nachdem im Oktober 2018 erstmals die Wahlen zur SBV unter der Geltung des neuen Bundesteilhabegesetzes durchgeführt  werden, gilt es, die Arbeit zwischen den Personalräten  und der jeweiligen Schwerbehindertenvertretungen (Haupt- Bezirks- Örtlicher- ) auf der Grundlage dieser neu gefassten und geänderten Gesetze erfolgreich zu gestalten. Hierfür ist es erforderlich, die Möglichkeiten und Verfahren von beiden Interessenvertretungen sowie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu kennen.

Unsere Juristen, erfahrene Personalräte und Vertrauenspersonen der schwer behinderten Menschen bieten Ihnen dazu kompetente Hilfe und Lösungsmöglichkeiten an.

Diese Spezialschulung richtet sich an die Vertrauenspersonen der schwer behinderten Menschen, aber auch gleichermaßen an die Vertreter des Personalrates.

Dauer:3 Tage
Ort:Königswinter
Leiter:Hauptmann Christoph Pompino,
Geschäftsführer MGI

„Burnout im Dienstalltag – Der Umgang mit psychischen Überbelastungen in der Dienststelle“

Die Gründe für beruflich bedingte psychische Überlastungen sind vielfältig: Hohe Arbeitsbelastung; schlechte Arbeitsbedingungen; Zeitdruck oder ein zu großes Pensum in einem zu eng gesteckten Zeitrahmen, schlechtes Arbeitsklima; wenig tragfähige Beziehungen zu den Mitarbeitern; zu geringe Unterstützung durch den Vorgesetzten; wachsende Komplexität und Unüberschaubarkeit der Arbeitsabläufe und -zusammenhänge; u.a.m..

Dienststellenleiter und Vorgesetzte aller Ebenen sind verantwortlich für die gesundheitliche Unversehrtheit der Ihnen anvertrauten Beschäftigten.
 
Aber auch Personalräte haben die Pflicht, die Augen offen zu halten. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie erste Anzeichen für ein drohendes Burnout frühzeitig erkennen können. Sie entwickeln ein Gespür für besonders gefährdete Personen und für Burnout verstärkende Rahmenbedingungen. Außerdem erarbeiten Sie, wie eine geeignete Analyse durchgeführt wird und wie Sie Veränderungen einleiten oder anregen können.

Mit dieser Schulung möchten wir nicht nur Personalratsmitglieder der Bundeswehr ansprechen sondern auch die Gleichstellungsbeauftragten, die Schwerbehindertenvertretung und auch Dienststellenleiter oder ihre Vertreter sind herzlich willkommen!

Dauer:4 Tage
Ort:Königswinter
Leiter:Kapitänleutnant Uwe Sonntag

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Mit Rat und Hilfe stets an Ihrer Seite!

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