Beteiligung im Rahmen der Arbeitszeitgestaltung für Personalvertreter

Die Beteiligung bei den Reglungen zur Arbeitszeit gehört zum Kerngeschäft der Personalvertretungen. Die unterschiedlichen Rechtsgrundlagen und insbesondere die bestehenden Unklarheiten bei der Anwendung der  SAZV vereinfachen diese Aufgabe nicht gerade. Durch den Abschluss der Rahmendienstvereinbarung ist nun weitere Bewegung in dieses Aufgabenfeld gekommen, zumal die Rahmendienstvereinbarung nun auch die Gruppe der Soldaten mit erfasst. Nunmehr müssen  alle örtlichen Regelungen auf ihre Vereinbarkeit mit der Rahmendienstvereinbarung überprüft und ggf. abgeändert werden. Darüber hinaus eröffnet diese eine Vielzahl von Möglichkeiten, auf welche Art und Weise  die Arbeitszeiten geregelt werden können und wirft dadurch einige Fragen auf.

Das Seminar beschäftigt sich mit der Umsetzung der Rahmendienstvereinbarung und den Möglichkeiten, die die Personalvertretung auf diesem Gebiet haben. Insbesondere werden praktische Hinweise für die Erstellung einer eigenen  Dienstvereinbarung vermittelt.  Dabei werden auch die verschiedenen Arbeitszeitmodelle erläutert und deren jeweiligen Voraussetzungen und Auswirkungen dargestellt. Auch die Besonderheiten der verschiedenen Statusgruppen werden aufgezeigt.

Dauer:3 Tage
Ort: Königswinter bei Bonn
Leitung:Manfred-Grodzki-Institut

Die Umsetzung des SBG in der Vorschrift A 1472/1

Zwei Jahre nach Novellierung des SBG wird die diesbezügliche Dienstvorschrift A 1472/2 erlassen. Diese zeigt auf, wie aus Sicht des Ministeriums das SBG in den Dienststellen umzusetzen ist.

Das Seminar erläutert die Systematik der Vorschrift beleuchtet diese Vorgaben mit dem Schwerpunkt  der praktischen Umsetzung.

Dabei werden die unterschiedlichen Zuständigkeiten, die Zusammensetzung der Versammlungen und die Auslegung der Beteiligungstatbestände vermittelt. Auch werden die bei der Umsetzung auftreten Fragen beantwortet und bestehende Unklarheiten und Auslegungstatbestände aufgezeigt.

Das Seminar richtet sich sowohl an Vertrauenspersonen als auch Personalräte, da beide das SBG in der täglichen Beteiligungspraxis anzuwenden haben.

 

Dauer:3 Tage
Ort:Königswinter
Leiter:Stabsfeldwebel Thomas Furkert,
HPR Bonn, Beteiligungsrechte des Deutschen BundeswehrVerbandes im Landesverband Ost.

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schwerbehindertenvertretung und Personalrat zum Wohle der Beschäftigten

Die Arbeit von Personalvertretung und Schwerbehindertenvertretung zeichnen sich durch zahlreiche Schnittpunkte, aber auch nicht zu vernachlässigende Unterschiede aus. Im Interesse der Beschäftigten ist es erforderlich, die Möglichkeiten und Verfahren von beiden Interessenvertretungen sowie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit  zu kennen. Die Veröffentlichung des Bundesteilhabegesetzes  (BTHG) am 29.12.2016 hatte sofortige Auswirkungen  zur Folge. In der Reformstufe 2 wurde zum 01.01.2018 das SGB IX in seiner neuen Fassung in Kraft treten.

Nachdem im Oktober 2018 erstmals die Wahlen zur SBV unter der Geltung des neuen Bundesteilhabegesetzes durchgeführt  werden, gilt es, die Arbeit zwischen den Personalräten  und der jeweiligen Schwerbehindertenvertretungen (Haupt- Bezirks- Örtlicher- ) auf der Grundlage dieser neu gefassten und geänderten Gesetze erfolgreich zu gestalten. Hierfür ist es erforderlich, die Möglichkeiten und Verfahren von beiden Interessenvertretungen sowie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit  zu kennen.

Unsere Juristen, erfahrene Personalräte und Vertrauenspersonen der schwer behinderten Menschen bieten Ihnen dazu kompetente Hilfe und Lösungsmöglichkeiten an.

Diese Spezialschulung richtet sich an die Vertrauenspersonen der schwer behinderten Menschen, aber auch gleichermaßen an die Vertreter des Personalrates.

Dauer:Drei Tage.
Ort:Königswinter
Leiter:Manfred-Grodzki-Institut

Geschäftsführung im Personalrat

Nur eine ordnungsgemäße Geschäftsführung sichert Ihnen einen optimalen und reibungslosen Ablauf Ihrer Personalratsarbeit im Plenum, in den Ausschüssen und in Ihrer täglichen Arbeit im Personalratsbüro. Nach Ansicht der Gerichte ist dieses Seminar in jedem Personalrat (regelmäßig für 1 Mitglied) erforderlich.

Wie sind Einladungen, Tagesordnungen und Niederschriften zu verfassen? Wer muss sie wann erhalten? Wer unterschreibt sie?

Wer ist Hausherr bei Ihren Personalversammlungen? Wie gestaltet man die wichtigen Versammlungen?

Wenn schon Beschlussverfahren vor dem Verwaltungsgericht, wie müssen die entsprechenden Beschlüsse formuliert sein? Wann macht es Sinn, diesen Weg zu beschreiten? Das sind nur einige der wichtigen Fragen, die wir Ihnen beantworten.

Dauer:Eine Woche.
Ort:Königswinter
Leiter:Manfred-Grodzki-Institut

Mobbing in den Streitkräften, (k)ein Thema?

Durch die andauernden Veränderungen, wie Reduzierung des Personalumfangs der zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder die umfangreiche Schließung von Standorten erhält der Kampf um den verbleibenden Dienstposten und damit um den Arbeitsplatz eine neue Qualität. Dies kann unter Umständen zu existenziellen Bedrohung und Belastung führen, mit der Folge, dass der Umgangston rauer und die “Ellenbogen” spitzer werden.

Um diesen realen Entwicklungen mit geeigneten Mitteln und Möglichkeiten gezielt entgegentreten zu können, ist es notwendig Personalräte, Vertrauenspersonen, Gleichstellungsbeauftragte und Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen in die Lage zu versetzen, diese Situationen zu erkennen.

Denn nur wer gut vorbereitet ist, wird den betroffenen Menschen die erforderliche Hilfestellung und Unterstützung gewähren können, um Schaden von der Dienststelle und Beschäftigten abzuwenden bzw. diese besonders belastenden Situationen durch geeignete Präventionsmaßnahmen nicht entstehen zu lassen.

Es handelt sich um eine anerkannte Spezialschulung (OVG Schleswig vom 7.4.2003 - 11 LB 3/02).

Dauer:Eine Woche.
Ort:Königswinter
Leiter:Kapitänleutnant Uwe Sonntag,
Marinekommando, Rostock

Wertschätzend kommunizieren, Menschen besser verstehen und überzeugen

Die Schulung unterstützt besonders Ihre  Arbeit innerhalb der Personalvertretung und Ihre Zusammenarbeit mit der Dienststellenleitung.
Zielgruppenorientiert und maßgeschneidert richtet sich das Seminar insbesondere an die, die erfolgreiche und lebendige Kommunikation wirkungsvoll einsetzen wollen.

In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen der verbalen Kommunikation kennen, die Körpersprache zu entschlüsseln, kooperativ und konstruktiv zu kommunizieren sowie den Umgang mit schwierigen Situationen besser zu meistern.

Machen Sie sich fit für die große Herausforderung der „Zwischenmenschlichen Kommunikation“. Fragen Sie sich auch manchmal, warum beim Gesprächspartner oft was ganz anderes ankommt, als Sie sagen wollten. Warum reden wir öfter aneinander vorbei und finden einfach keine gemeinsamen Lösungen?

Trainieren Sie praxiserprobte Gesprächstechniken, um im Umgang mit den Mitgliedern der Personalvertretung, den Beschäftigten  sowie der Dienststellenleitung. noch überzeugender zu kommunizieren!

Dauer:Drei Tage
Ort:Königswinter bei Bonn
Leiter:Burkhard Stöcker, Kommunikationstrainer, Sinzig

„Burnout im Dienstalltag – Der Umgang mit psychischen Überbelastungen in der Dienststelle“

Die Gründe für beruflich bedingte psychische Überlastungen sind vielfältig: Hohe Arbeitsbelastung; schlechte Arbeitsbedingungen; Zeitdruck oder ein zu großes Pensum in einem zu eng gesteckten Zeitrahmen, schlechtes Arbeitsklima; wenig tragfähige Beziehungen zu den Mitarbeitern; zu geringe Unterstützung durch den Vorgesetzten; wachsende Komplexität und Unüberschaubarkeit der Arbeitsabläufe und -zusammenhänge; u.a.m..

Dienststellenleiter und Vorgesetzte aller Ebenen sind verantwortlich für die gesundheitliche Unversehrtheit der Ihnen anvertrauten Beschäftigten.
Aber auch Personalräte haben die Pflicht, die Augen offen zu halten. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie erste Anzeichen für ein drohendes Burnout frühzeitig erkennen können. Sie entwickeln ein Gespür für besonders gefährdete Personen und für Burnout verstärkende Rahmenbedingungen. Außerdem erarbeiten Sie, wie eine geeignete Analyse durchgeführt wird und wie Sie Veränderungen einleiten oder anregen können.

Mit dieser Schulung möchten wir nicht nur Personalratsmitglieder der Bundeswehr ansprechen sondern auch die Gleichstellungsbeauftragten, die Schwerbehindertenvertretung und auch Dienststellenleiter oder ihre Vertreter sind herzlich willkommen!

Dauer:4 Tage
Ort:Königswinter
Leiter:Kapitänleutnant Uwe Sonntag,
Marinekommando, Rostock