16.04.2015

SKB ohne Reserve – unvorstellbar!

Die Reservisten seien ein fester Bestandteil der SKB und dort nicht mehr wegzudenken, so Vizeadmiral Manfred Nielson, Inspekteur der SKB. Der Gewinnung und Bindung ebendieser Resevedienst Leistenden widmete sich kürzlich die 6. Tagung Reservistenarbeit in der Streitkräftebasis mit 180 Teilnehmern. Die jährlich stattfindende Tagung richtet sich vornehmlich an beorderte Reservisten des BMVg, des Einsatzführungskommandos, des Sanitätsdienstes und der SKB im Dienstgrad Oberst oder vergleichbar.

Für den DBwV nahmen an dieser Tagung Hauptmann Jörg Greiffendorf, Vorsitzender SKB, und Oberstabsfeldwebel a.D. Armin Komander, Beauftragter für Reservistenangelegenheiten im Bundesvorstand teil.Ebenso wie Vizeadmiral Nielson hob auch Generalleutnant Erich Pfeffer, Stellvertreter des Inspekteurs der SKB und Beauftragter für Reservistenangelegenheiten in der Streitkräftebasis, die Bedeutung der Reserve in der SKB hervor.

Wichtig sei die Personalgewinnung und -bindung: Aktive Soldatinnen und Soldaten müssten durch ihre Vorgesetzten bereits vor dem Ausscheiden intensiv über die Karrieremöglichkeiten als Reservistin oder als Reservist informiert werden. Der Stellvertreter des Generalinspekteurs und Beauftragte für Reservistenangelegenheiten in der Bundeswehr, Generalleutnant Peter Schelzig, räumte ein, dass die SKB den größten Teil der Reservistenarbeit zu tragen habe.

Insgesamt sehe Schelzig zukünftig eine „neue Rolle der Reserve“, die im Rahmen der zu untersuchenden „Personalstrategie“ festgelegt werden müsse. Schelzig machte sich für die Einführung eines Reservistenabzeichens stark, mit dem besonderes Engagement der Reservedienst Leistenden gewürdigt werden solle. Um auch die Arbeitgeber für die „Reserve“ zu gewinnen, wären Auszeichnungen für Betriebe oder gezielt geführte Dialoge möglich.