17.03.2017

Verbandserfolg bei der Neuregelung des Antragsverfahrens zum Ausweis für Reservistinnen und Reservisten (Ausweis Res)

Das kontinuierliche Engagement des Deutschen BundeswehrVerbandes (DBwV) für eine Verbesserung des Antragsverfahrens für den neuen Ausweis Res hat sich ausgezahlt. Nach uns vorliegenden Informationen ist das Beifügen eines Führungszeugnisses durch die Antragssteller ab sofort nicht mehr erforderlich und auch die Karrierecenter der Bundeswehr fordern im Rahmen der Ausstellung grundsätzlich keine Führungszeugnisse mehr an. Außerdem ist im neuen Antragsformular die Bekenntnisformel zur freiheitlich demokratischen Grundordnung weggefallen, womit ebenfalls eine Forderung des DBwV erfüllt wurde. 

Für alle Personen die bereits einen alten „Ausweis für Reservistinnen und Reservisten/frühere Soldatinnen und Soldaten“ besitzen, vereinfacht sich zusätzlich das Antragsverfahren. Bei Vorlage des alten Ausweises („Tausch“), bedarf es keiner weiteren Prüfungen durch die ausstellende Dienststelle, sofern keine weiteren Hinderungsgründe vorliegen. Diese Neuregelung ist ganz klar auch ein Erfolg des DBwV und dürfte viele Betroffene aufatmen lassen! Der Verband, an erster Stelle das zuständige Bundesvorstandsmitglied Oberstabsfeldwebel a. D. Armin Komander,  hat von Anfang an die Beschwerden seiner Mitglieder über das Antragsverfahren ernst genommen und sich für eine Verbesserung und Entbürokratisierung des Verfahrens eingesetzt.

Zur beschrieben Neuregelung kam es, nachdem der Stellvertreter des Generalinspekteurs und Beauftragte für Reservistenangelegenheiten der Bundeswehr, Generalleutnant Markus Kneip, persönlich den Auftrag erteilt hat, das bestehende Verfahren zu verbessern. Das Kompetenzzentrum für Reservistenangelegenheiten der Bundeswehr hat diesen Auftrag anschließend zielführend umgesetzt. Für alle Betroffenen, die Aufgrund des bisherigen Verfahrens von einem Antrag abgesehen haben ist die Neuregelung sicherlich ein guter Anlass ihre Entscheidung zu überdenken und sich weiterhin für die Reserve oder als ehemalige Soldatin oder Soldat zu engagieren. Auch Hauptmann Uwe Köpsel, zuständig für das Thema Veteranen im Bundesvorstand, begrüßte diese Änderungen.