03.06.2014

Wüstner: Ministerin von der Leyen auf dem richtigen Weg

Gespräch im BMVg: Attraktivität im Fokus

09/2014

Berlin. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und der Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberstleutnant André Wüstner, haben sich am Montag zu ihrem regelmäßigen Meinungsaustausch getroffen.

Im Mittelpunkt des knapp einstündigen Gesprächs im Berliner Bendlerblock stand die neue Attraktivitätsagenda des Hauses. Nach den teils sehr kritischen Medienberichten vom Wochenende stellte Wüstner fest:

„Frau von der Leyen ist definitiv auf dem richtigen Weg: Angemessene Arbeits- und Lebensbedingungen sollten eigentlich selbstverständlich sein, sie sind eine Grundvoraussetzung dafür, dass sich auch künftig noch junge Menschen für den Dienst in den Streitkräften interessieren und entscheiden.“

Leider seien in der öffentlichen Debatte wesentliche Aspekte unerwähnt geblieben, so Wüstner weiter. Völlig zu Recht habe die Ministerin – zuletzt im ZDF – festgestellt, dass die jetzt bekannt gewordenen Maßnahmen erst der Anfang seien.

„Für die weitergehenden Schritte, die übrigens auch im Koalitionsvertrag festgelegt worden sind, braucht man Gesetze. Die wird die Ministerin im Herbst vorstellen – und wir setzen große Erwartungen darauf. Sie werden die sozialen Rahmenbedingungen deutlich verbessern.“

Das dritte Handlungsfeld sei die Rüstung, sagte Wüstner. „Auch hier hat Frau von der Leyen, wie sie sagt, ein neues Kapitel aufgeschlagen. Das ist gut und wichtig – moderne Ausrüstung in hinreichender Stückzahl ist nach wie vor ein Attraktivitätsfaktor.“

  • Pressemitteilung 09/2014 (PDF)