07.05.2014

Wüstner: Zukunftsfähigkeit ist mehr als Vereinbarkeit von Familie und Dienst

DBwV startet Aktion „Schlagkräftige Bundeswehr 2020“

07/2014

Wüstner: „Ein Erfolg der noch immer andauernden Reform der Bundeswehr ist alternativlos. Der Koalitionsvertrag verspricht dazu eine Attraktivitätsoffensive, und Ministerin von der Leyen hat angekündigt, die Bundeswehr damit „zukunftsfähig“ zu machen. Ein entsprechendes Artikelgesetz ist in Arbeit. Dazu weisen wir den Weg: Unter dem Motto „Bundeswehr 2020“ definieren wir die Bedingungen, die erfüllt werden müssen, wenn die Bundeswehr das Etikett „zukunftsfähig“ tragen soll.“

Dabei geht es auch, aber nicht nur um mehr Vereinbarkeit von Familie und Dienst. Der Verband benennt die wesentlichen Kategorien - Rahmenbedingungen, Perspektiven, Ausstattung, Verankerung in der Gesellschaft und Finanzierung – und führt aus, wie sie ausgestaltet werden müssen, damit Deutschland mit einer einsatzbereiten und hoch motivierten Bundeswehr seinen Verpflichtungen in aller Welt gerecht werden kann. Die wesentliche Herausforderung ist insbesondere nach Aussetzung der Wehrpflicht die Nachwuchsgewinnung, gerade auch aufgrund des demographischen Wandels.

Aufgrund der dramatischen Situation in der Ukraine oder in anderen Krisenregionen der Welt beschäftigen sich jetzt wieder mehr Abgeordnete und Staatsbürger mit Begriffen wie Freiheit und Sicherheit und damit auch mit der Frage einer einsatzbereiten und modernen Bundeswehr. "Ich bin froh, dass sich viele Parlamentarier dazu bereiterklären, den Verteidigungshaushalt für eine moderne Bundeswehr mittelfristig anzuheben - das nenne ich verantwortungsvolle Politik", sagte Wüstner.

Die Erwartungen der Soldaten sowie zivilen Beschäftigten sind enorm. Daher ist es von hoher Bedeutung, dass spätestens nach der Sommerpause erste Pflöcke in Form eines umfassenden Artikelgesetzes eingeschlagen werden.

Zu allen Punkten der Broschüre bietet der Verband im Internet ausführliche vertiefende Informationen.

Die Broschüre und die weiterführenden Texte finden Sie auf unserer Homepage unter www.dbwv.de.

  • Pressemitteilung 07/2014 (PDF)