Unsere Frauengruppe – Engagement, das bewegt. Meilensteine, die stolz machen.

Wir warten nicht darauf, dass sich etwas verändert – wir packen es an! Mit Leidenschaft, Mut und Tatkraft setzen sich unsere Frauen im Deutschen BundeswehrVerband für das ein, was zählt: für Zusammenhalt, für echte Chancengerechtigkeit und für eine starke Gemeinschaft.

Wir bringen Menschen zusammen, machen Stimmen hörbar, stoßen Veränderungen an und setzen Impulse, die wirken. Jede Einzelne bringt ihre Stärke ein – gemeinsam entfalten wir daraus eine Kraft, die etwas bewegt. Wir stehen füreinander ein, stärken uns gegenseitig den Rücken und schaffen Raum für neue Ideen, Perspektiven und Chancen.

*Hier zeigen wir, was Engagement bewirken kann.*

Wir machen Erfolge sichtbar, erzählen unsere Geschichten und geben den Frauen eine Bühne, die mit ihrem Einsatz den DBwV und die Bundeswehr aktiv mitgestalten.

Denn wir sind überzeugt: Veränderung entsteht, wenn Menschen Verantwortung übernehmen, Haltung zeigen und gemeinsam vorangehen.
 


Herzlichen Glückwunsch, Anika Zwätz! – Erste Frau seit 35 Jahren an der Spitze des LV Ost in Thüringen

Ein besonderer Moment für den LV Ost des DBwV: Anika Zwätz wurde als erste Frau seit 35 Jahren zur Bezirksvorsitzenden im Freistaat Thüringen gewählt. Zu diesem bedeutenden Schritt gratulieren wir ihr ganz herzlich!

Ihre Wahl ist ein wichtiges Zeichen für die Sichtbarkeit und Mitgestaltung von Frauen in verantwortungsvollen Positionen. Sie eröffnet neue Perspektiven und steht zugleich für Engagement, neue Impulse sowie die Möglichkeit, die Interessen der Mitglieder aktiv zu vertreten und die Zukunft des Verbandes mitzugestalten.

Auch Anikas Mitwirken in der Frauengruppe des DBwV ist ein wichtiger Bestandteil dieser Entwicklung. Der Austausch untereinander, gegenseitige Unterstützung und die gemeinsame Arbeit für die Anliegen von Frauen stärken den Zusammenhalt und schaffen Raum, um Ideen einzubringen und Veränderungen anzustoßen.

Wir freuen uns, dass Frauen im DBwV Verantwortung übernehmen und das Verbandsleben aktiv mitprägen. Für ihre neue Aufgabe wünschen wir Anika Zwätz viel Erfolg, Freude, Kraft und eine glückliche Hand bei allen anstehenden Herausforderungen.

Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und alles Gute für die kommende Amtszeit!

 

Foto Copyright: Yann Bombeke


Yvonne Köhler für „Gleichstellung im Alltag“ ausgezeichnet

Gleichstellung lebt von Menschen, die sich aktiv dafür einsetzen. Umso mehr freuen wir uns, dass Yvonne Köhler, Soldatin und engagiertes Mitglied des DBwV, beim Fotowettbewerb „Gleichstellung im Alltag“ der Hansestadt Stralsund ausgezeichnet wurde.

Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden am 8. Oktober 2026 im Rahmen der Bürgerschaftssitzung im Stralsunder Rathaus geehrt. Zuvor konnten Interessierte bis zum 5. Oktober online über die Facebook-Seite der Stadt oder analog im Theater Vorpommern für ihre Favoriten abstimmen. Mit dem Wettbewerb macht die Stadt anlässlich des dritten bundesweiten Gleichstellungstages am 6. Oktober 2026 auf die Bedeutung von Gleichstellung im täglichen Leben aufmerksam.

Auch im DBwV ist Gleichstellung ein wichtiges Thema. Yvonne Köhler engagiert sich von Beginn an in der Gruppe „Wir.Frauen.DBwV“ und setzt sich dort aktiv für die Interessen und Anliegen von Frauen in der Bundeswehr ein. Ihre Auszeichnung ist eine schöne Würdigung ihres Einsatzes und rückt zugleich die Bedeutung von Gleichstellung im Alltag in den Fokus.

Wir gratulieren Yvonne Köhler herzlich zu diesem Erfolg und freuen uns, dass ihr Einsatz auf diese Weise gewürdigt wird!

 

Foto: Unterschrift: Yvonne Köhler setzt sich für Gleichstellung im Alltag ein. Copyright: © Yvonne Köhler


Sicherheit geht uns alle an – zwischen Verteidigung und Diplomatie

Am 10. Oktober 2026 durfte ich auf Einladung der Frankfurter Rundschau an einer Podiumsdiskussion im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main teilnehmen.

Gemeinsam mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten und Oberst i. G. a. D. Roderich Kiesewetter, Janine Wissler (Die Linke) und Quentin Gärtner von der Bundesschülerkonferenz diskutierte ich über Deutschlands sicherheitspolitische Verantwortung zwischen Aufrüstung und Friedensdiplomatie.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Christine Dankbar, Leiterin des Hauptstadtbüros der Frankfurter Rundschau.

Als Reservistin war es mir besonders wichtig, auch die Perspektive einer Soldatin einzubringen. Dabei habe ich betont, dass die Verteidigung unseres Landes und unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Frieden, Freiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeiten.

Sie zu schützen, liegt in unser aller Verantwortung. Dazu gehören selbstverständlich auch wir Frauen. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns nicht nur an sicherheitspolitischen Debatten beteiligen, sondern auch bereit sein sollten, Verantwortung für die Verteidigung unseres Landes zu übernehmen.

Einen wichtigen Gedanken brachte Quentin Gärtner ein. Er betonte, wie wichtig es sei, mit der jungen Generation ins Gespräch zu kommen, anstatt über ihre Köpfe hinweg Entscheidungen zu treffen. Damit hat er vollkommen recht. Schließlich sind es insbesondere die jungen Menschen, die mit den Folgen heutiger sicherheits-politischer Entscheidungen leben werden. Ihre Sorgen, Fragen und Perspektiven müssen wir ernst nehmen. Wir sollten nicht nur über sie sprechen, sondern vor allem mit ihnen.

In einem Punkt waren wir uns auf dem Podium alle vier einig: Diplomatie ist und bleibt unverzichtbar. Sie darf auch angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen niemals zu kurz kommen. Eine verteidigungsfähige Bundeswehr und diplomatische Bemühungen schließen sich nicht aus. Wir brauchen beides, denn unser gemeinsames Ziel sollte es sein, Frieden zu bewahren und unsere Freiheit zu schützen.

Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir die Atmosphäre des Abends. Die Diskussion verlief lebendig, konstruktiv und ausgesprochen respektvoll. Obwohl wir unterschiedliche politische und gesellschaftliche Hintergründe mitbrachten, lagen unsere Positionen in vielen Fragen gar nicht so weit auseinander. Die Dynamik auf dem Podium war toll. Wir haben einander zugehört, Argumente ausgetauscht und unterschiedliche Sichtweisen zugelassen. Auch das Publikum hatte Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen.

Ich befürworte solche Veranstaltungen ausdrücklich. Unsere Demokratie lebt schließlich davon, dass wir miteinander im Gespräch bleiben. Wir müssen nicht immer einer Meinung sein, aber wir sollten in der Lage sein, andere Auffassungen auszuhalten, einander zuzuhören und respektvoll miteinander umzugehen. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten häufig sehr emotional und mitunter wenig sachlich geführt werden, halte ich eine solche Debattenkultur für besonders wichtig.

Für mich war es ein bereichernder Abend mit interessanten Begegnungen und einem wertschätzenden Austausch. Ich bin dankbar, dass ich als Reservistin meine Erfahrungen und Überzeugungen einbringen durfte.

Eines ist mir besonders wichtig: Sicherheitspolitik ist keine reine Männersache. Wir Frauen tragen ebenso Verantwortung für die Zukunft unseres Landes. Deshalb sollten wir nicht nur mitreden, sondern auch mitgestalten und Verantwortung übernehmen.

 

Foto: Moderatorin Dankbar mit den Gästen Doumbia-Milkereit, Kiesewetter, Wissler und Gärtner. Copyright: ©Monika Müller


Yvonne Köhler ist „Frau des Jahres 2026“

Eine besondere Auszeichnung für eine engagierte Soldatin

Am 18. September 2026 wurde Stabsbootsmann Yvonne Köhler im Theater Stralsund vom Landkreis Vorpommern-Rügen als „Frau des Jahres 2026“ ausgezeichnet.

Für Yvonne kam die Ehrung völlig überraschend. Eigentlich war sie zu einer Gesprächsrunde mit ehemaligen Preisträgerinnen eingeladen worden. Dass sie an diesem Tag selbst ausgezeichnet werden würde, wusste sie nicht.

Yvonne ist Soldatin, Karriereberaterin und alleinerziehende Mutter von zwei leiblichen Kindern sowie zwei Pflegekindern. Neben ihrem Beruf und ihrer Familie engagiert sie sich für andere Frauen und setzt sich insbesondere für die Vereinbarkeit von Familie und Dienst ein. Mit ihren Online-Sportangeboten ermöglicht sie beispielsweise auch Frauen mit familiären Verpflichtungen, etwas für sich und ihre Gesundheit zu tun.

Darüber hinaus ist sie in verschiedenen Netzwerken aktiv und unterstützt Frauen dabei, ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren. Gemeinsam mit Oberstleutnant i. G. Marcel Bohnert und Fregattenkapitän Marco Thiele habe ich Yvonne für diese Auszeichnung vorgeschlagen. Auch Gabriele Warmbier von den Soroptimistinnen hatte sie unabhängig von uns nominiert.

Mich beeindruckt, wie selbstverständlich Yvonne Verantwortung übernimmt. Sie hat selbst einen anspruchsvollen Alltag und findet dennoch Zeit, sich für andere einzusetzen. Dabei weiß sie aus eigener Erfahrung, mit welchen Herausforderungen insbesondere Mütter konfrontiert sind, wenn sie Familie und Beruf miteinander vereinbaren müssen. Dass sie sich nicht nur mit diesen Fragen beschäftigt, sondern selbst Angebote schafft und andere Frauen unterstützt, verdient Anerkennung.

Ich finde es wunderbar, dass der Landkreis Vorpommern-Rügen mit der Auszeichnung „Frau des Jahres“ Frauen und ihrem gesellschaftlichen Engagement eine solche Aufmerksamkeit schenkt, denn vieles von dem, was Frauen tagtäglich leisten, geschieht ganz selbstverständlich und häufig im Hintergrund. Dabei ist es keineswegs selbstverständlich, neben Beruf und Familie auch noch Zeit und Kraft für andere Menschen aufzubringen.

Besonders freut mich, dass mit Yvonne auch eine Soldatin ausgezeichnet wurde. Frauen sind in der Bundeswehr nach wie vor deutlich in der Minderheit. Umso wichtiger finde ich es, ihre unterschiedlichen Lebensrealitäten und Leistungen sichtbar zu machen. Soldatinnen tragen nicht nur im Dienst Verantwortung. Viele engagieren sich darüber hinaus ehrenamtlich, kümmern sich um ihre Familien und setzen sich für andere Menschen ein. Auch das gehört zu ihrem Leben und verdient gesellschaftliche Anerkennung.

Ich wünsche mir, dass wir solche Leistungen nicht erst dann wahrnehmen, wenn eine Auszeichnung verliehen wird. Wir sollten viel häufiger hinschauen, miteinander ins Gespräch kommen und anerkennen, was Frauen jeden Tag für unsere Gesellschaft leisten.

Liebe Yvonne, ich freue mich von Herzen für Dich und wünsche Dir weiterhin viel Kraft und Freude bei allem, was Du tust.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser verdienten Auszeichnung.

Sanata Doumbia-Milkereit


Foto: Yvonne Köhler wurde als Frau des Jahres im Landkreis Vorpommern-Rügen ausgezeichnet Copyright: © Yvonne Köhler 


Im Austausch mit Studierenden beim Cusanuswerk in Bonn

Bundeswehr bedeutet für uns mehr als Uniform, Auftrag und Dienst. Es bedeutet vor allem, Menschen zu begegnen, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen. Genau diese Möglichkeit bot sich uns beim Austausch mit Studierenden des Cusanuswerks in Bonn.

Gerade der Dialog mit jungen Menschen ist uns wichtig. Fragen beantworten, Einblicke in unseren Dienstalltag geben und mögliche Vorurteile abbauen – all das trägt dazu bei, ein authentisches Bild der Bundeswehr zu vermitteln. Denn hinter jeder Uniform stehen Menschen mit persönlichen Erfahrungen, Überzeugungen und eigenen Geschichten.

Als Soldatinnen und Mitglieder der Gruppe „Wir.Frauen.DBwV“ wollen wir den Austausch zwischen Bundeswehr und Gesellschaft aktiv mitgestalten. Für uns lebt Öffentlichkeitsarbeit von Begegnungen auf Augenhöhe: nahbar, ehrlich und offen. Denn die Bundeswehr ist ein Teil unserer Gesellschaft – und gegenseitiges Verständnis beginnt damit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Foto: Austausch auf Augenhöhe: Yvonne Köhler und Maria Holz im Gespräch mit Studierenden des Cusanuswerks in Bonn. Copyright: Yvonne Köhler
 


Zwei Frauen, ein Dienstgrad und ein starkes Zeichen für Vielfalt und Engagement.

Nariman Hammouti und Anne Meyer sind beide Kapitänleutnant – und stehen auf unterschiedliche Weise für Frauen, die in der Bundeswehr Verantwortung übernehmen und ihren Weg gehen.

Während Nariman Hammouti für ihr langjähriges Engagement für Vielfalt, Integration und Chancengerechtigkeit mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wird, setzt sich Anne Meyer unter anderem in der Veteranenarbeit und als Botschafterin für die Bundeswehr ein.

Zwei beeindruckende Frauen, die zeigen, wie wichtig weibliche Perspektiven und persönliches Engagement für die Bundeswehr sind.

Mehr über Nariman Hammouti und ihre Auszeichnung: Starke Stimme für Vielfalt: Nariman Hammouti erhält den Verdienstorden


Foto: Zwei Frauen, ein Dienstgrad und ein gemeinsames Ziel: Nariman Hammouti und Anne Meyer setzen sich aktiv für ihre Überzeugungen ein. Copyright: Anne Meyer