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Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Berlin feiert die Veteranen
Sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Lenkflugkörper IRIS-T, der beim neuen Flugabwehrraketensystem zum Einsatz kommen soll, wurde von Diehl Defence entwickelt. Foto: Diehl Defence GmbH & Co. KG
Das Heer erhält ein neues Flugabwehrraketensystem: Auf Basis des gepanzerten Transportfahrzeuges GTK Boxer soll ein Waffensystem für den Nah- und Nächstbereichsschutz entstehen, wie das BMVg jetzt mitteilte. Der Haushaltsausschuss machte jetzt den Weg für die Entwicklung eines Prototyps frei. Kosten: 1,23 Milliarden Euro, die zunächst aus dem Sondervermögen finanziert werden. Anschließend soll das Projekt über den regulären Verteidigungsetat weitergeführt werden. Bis 2028 soll das Erstexemplar zur Verfügung stehen.
Als Lenkflugkörper soll das System IRIS-T SLS zum Einsatz kommen, dies ist die Boden-Luft-Variante der IRIS-T. Das System hat sich im Kampf bewährt: Von den ukrainischen Streitkräften wird IRIS-T SLM, eine abgewandelte Form des Flugkörpers mit mittlerer Reichweite, bereits mit Erfolg gegen russische Drohnen und Marschflugkörper eingesetzt.
„Fähigkeitslücke schnell schließen“
„Der Krieg in der Ukraine und der massenhafte Einsatz von Drohnen zeigen Tag für Tag, wie groß die Gefahr ist, der die Truppe auf dem Boden ausgesetzt ist. Für das Heer ist es daher von enormer Bedeutung, die aktuell vorhandene Fähigkeitslücke im Nah- und Nächstbereichsschutz schnell zu schließen“, sagt der Vorsitzende Heer im DBwV-Bundesvorstand, Oberstleutnant Robert Thiele.
In den Zeiten des Kalten Krieges war die mobile Flugabwehr ein bestens aufgestelltes Kernelement des Heeres: Flugabwehrkanonenpanzer Gepard und das Raketensystem Roland sollten die deutschen gepanzerten Kräfte vor Bedrohungen aus der Luft schützen. Beide Systeme sind bei der Bundeswehr jedoch schon seit vielen Jahren ausgemustert – wobei der Gepard noch lange nicht zum alten Eisen gehört: Der Flugabwehrkanonenpanzer bewährt sich bestens auf den Schlachtfeldern der Ukraine.
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