Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Gedenkplatz für Martin Augustyniak in Bielefeld wird auch offiziell den Namen des in Afghanistan gefallenen Hauptgefreiten tragen. Foto: Andreas Zobe/Neue Westfälische
Berlin. Nun ist es auch offiziell: Im Bielefelder Ortsteil Brackwede wird ein Platz nach dem im Afghanistan-Einsatz gefallenen Soldaten Martin Augustyniak benannt. Das hat die Bezirksvertretung Brackwede am Dienstag (8. September) in einer Sondersitzung beschlossen und damit eine vor wenigen Wochen getroffene Entscheidung revidiert.
Dieser mit einer SPD-Mehrheit gefasste Beschluss hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt – der Aufschrei in den sozialen Medien war groß, viele Menschen reagierten mit Unverständnis und brachten dies auch mit drastischen Worten zum Ausdruck. Unverständnis auch darüber, dass die Brackweder Sozialdemokraten das Vorhaben, einen Platz nach dem im Karfreitagsgefecht gefallenen Martin Augustyniak zu benennen, doch zunächst unterstützt hatten. Unter dem Druck hatte die SPD schließlich nachgegeben und sich entschuldigt. In einer Pressemitteilung hieß es, dass der Beschluss überdacht und der Fraktion empfohlen werde, den Gedenkplatz für Martin Augustyniak auch offiziell nach ihm zu benennen.
Der Hauptgefreite Martin Augustyniak war erst 28 Jahre alt, als er mit seinen Kameraden des Fallschirmjägerbataillons 373 aus Seedorf in der Nähe von Kundus in einen Hinterhalt geriet. Augustyniak und zwei seiner Kameraden, Robert Hartert und Nils Bruns, verloren ihr Leben. Elf weitere Soldaten wurden zum Teil schwer verwundet. Das Gefecht in der Ortschaft Isa Khel am 2. April 2010 wurde als Karfreitagsgefecht bekannt und ist eine der düstersten Momente der Geschichte der Bundeswehr.
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