Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer stellte heute das "Air and Space Operations Center" der Luftwaffe in Dienst. Foto: picture alliance/dpa | Carsten Hoffmann
Berlin. Die Luftwaffe vergrößert ihr potenzielles Operationsgebiet – und zwar weiter nach oben. Mit der Indienststellung des neuen „Air and Space Operations Center“ (ASOC) im nordrhein-westfälischen Kalkar/Uedem will die Bundeswehr nun erstmals einen Beitrag zur militärischen Sicherheit im Weltraum leisten.
„Wir haben eine zunehmende Verbindung zwischen Weltraum, Luftraum und den Systemen am Boden“, sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bei der offiziellen Indienststellung der Dienststelle am heutigen Montag (21. September). Die Ministerin weiter: „Die Frage der Sicherheit, die gewährleistet werden muss, muss um die Dimension Weltraum mit bedacht werden. Wir spielen hier eine gute Rolle und haben gute Kompetenzen in Deutschland. Diese Fähigkeiten bringen wir insbesondere bei unsere Nato-Partnern mit ein.“ Die Luftwaffenstandorte Uedem und Kalkar seien für die Bundeswehr das Kompetenzzentrum, um das gewährleisten zu können, so Kramp-Karrenbauer.
Das Zentrum Luftoperationen ist nach Angaben des PIZ Luftwaffe der Kompetenzträger der Luftwaffe für die Planung und Führung von Luft- und Weltraumoperationen. Dort werden diverse Fachzentren zusammengefasst: Unter anderem sind dies die Operationszentrale der Luftwaffe mit dem Nationalen Lage- und Führungszentrum Sicherheit im Luftraum, das Zentrum Weltraumoperationen und das Air Intelligence Center der Luftwaffe. Im ASOC werden diese Einrichtungen nun zu einem zentralen Führungsgefechtsstand zusammengeführt.
Laut Nachrichtenagentur dpa sagte Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur der Luftwaffe: „Es geht hier nicht um Weltraumwaffen, sondern es geht darum, das zu schützen, was wir im Weltraum haben.“ Weite Teile der modernen Technik – etwa Telekommunikation, Internet und Navigation – hängen heute von Satelliten ab.
Das ASOC soll dabei helfen, Satelliten vor Störungen und Angriffen zu schützen, aber auch Flugkörper zu beobachten, die beim Wiedereintritt in die Atmosphäre zu einer Gefahr für besiedelte Gebiete werden könnten. Zum Start werden beim Weltraumoperationszentrum 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein. Bis 2031 soll das ASOC auf 150 Experten aufwachsen.
Insgesamt sind aktuell rund 1600 Mitarbeiter am Standort Kalkar/Uedem tätig, Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Kräfte. Davon leisten 250 im internationalen Bereich Dienst und stammen aus 24 Partnernationen.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: