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Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
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Neue Personalstruktur – nicht bloß ein Thema für das Unteroffizierkorps
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Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Erinnerung an Stefan Kamins
Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
Erinnerung an Hauptmann Markus Matthes
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Symbolbild: Die Bundeswehr wird mit dem System ZNV einen großen Schritt in der Digitalisierung landbasierter Operationen gehen. Foto: BMVg
254 Millionen Euro – soviel gab der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner Sitzung am Mittwoch für Investitionen der Bundeswehr frei. Laut aktuellem Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) dürfte der Etat in die digitale Aufrüstung fließen. „Die Truppe will damit ein neues verlegefähiges, digitales Funknetz beschaffen und bis 2024 das derzeit genutzte Kommunikationssystem Tetrapol ablösen“, heißt es auf Twitter.
Das Bündelfunksystem Tetrapol Bw dient der Sprachübertragung bei Übungen und in Einsätzen und sei laut Bundeswehr-Angaben „schnell und einfach zu transportieren.“ Das neue Netz soll nun das Tetrapol-System um die Möglichkeiten des Mobilfunkstandards LTE erweitern. „Die Bundeswehr wird mit dem System Zellulare Netze Verlegefähig, 1. Los (ZNV) einen großen Schritt in der Digitalisierung landbasierter Operationen gehen“, verkündet das BMVg. Anders als der Vorgänger Tetrapol Bw soll ZNV zudem in der Lage sein, auch mit dem Kommunikationsnetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zu operieren, eine wichtige Voraussetzung für Krisen- und Katastrophenfälle im Inland.
Zunächst wird ZNV in zwei Systemvarianten beschafft. Die bis zu 40 Systeme der Variante C – so das BMVg, „ermöglicht eine Nutzeranzahl von 500 bis 1.000 Teilnehmern und bietet eine Netzabdeckung mit hoher Reichweite.“ Der Transport in einem Container eignet sich allerdings nur bedingt hinsichtlich der schnellen Verlegefähigkeit und Betriebsbereitschaft des Systems. Hier sollen 80 Einheiten der Variante ZNV B Abhilfe schaffen. Die Komponenten sind in kleineren Transport- und Lagerbehältern integriert und somit mobiler, dafür aber mit geringerer Nutzerzahl von bis zu 100 Teilnehmern. In einem ersten Schritt sollen nun 151 Millionen Euro unmittelbar in die ZNV-Systeme und Leistungen fließen. Des Weiteren berichtet das BMVg von der Bereitstellung verschiedener Endgeräte (z.B. Handfunk- und Fahrzeugfunkgeräte) und Zubehör in Höhe von 32 Millionen Euro. Die restliche Investitionssumme aus dem neu zu schließenden Rahmenvertrag soll den Systemwechsel von Tetrapol Bw zu ZNV bis 2024 komplettieren.
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