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Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
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Ein Leopard 2A4 des österreichischen Bundesheeres. Tschechien soll von der Industrie 15 dieser älteren Leopard-Modelle erhalten. Bei der Bundeswehr ist diese Variante nicht mehr im Einsatz. Foto: Wikimedia/böhringer friedrich
Das verteidigungsministerium hat Details zum sogenannten Ringtauschverfahren mit der Tschechischen Republik bekanntgegeben: Demnach erhält das Land für seine Abgabe von Kampfpanzern an die Ukraine Leopard-Panzer.
Berlin. Deutschland wird den Streitkräften der Tschechischen Republik 15 Kampfpanzer vom Typ Leopard 2A4 zur Verfügung stellen. Das gab das Verteidigungsministerium heute bekannt. Deutschland übernimmt auch die Finanzierung der Panzer, die aus Beständen der Industrie abgegeben werden. Den älteren Standard 2A4 nutzt die Bundeswehr nicht mehr. Zudem übernimmt die Bundeswehr die Ausbildung der tschechischen Soldaten.
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht sagte: „Der Ringtausch mit Tschechien ist ein weiteres, sehr gutes Beispiel dafür, wie wir der Ukraine schnell und unkompliziert in ihrem mutigen Kampf gegen die russische Aggression beistehen können. Tschechien liefert schwere Waffen, wir helfen beim Schließen der Lücken mit Leopard-Panzern aus deutschen Industriebeständen. Das hat heute das Kabinett in Prag so beschlossen und ich begrüße das ausdrücklich. Wir werden zudem mit unseren tschechischen Verbündeten in Zukunft bei der Rüstung aber auch bei der strukturellen Zusammenarbeit unserer Streitkräfte noch enger zusammen arbeiten. Das ist der richtige Weg, um Europas Rolle in der Nato zu stärken.“
Die tschechischen Streitkräfte verfügen noch über ältere Kampfpanzer aus sowjetischer Produktion, wie etwa der T-72. Diese können im Gegensatz zu westlichen Produkten direkt von der Ukraine eingesetzt werden, da das Land selber diese Modelle nutzt und somit keine langwierige Ausbildung des Personals nötig ist.
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