Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
Die TSK CIR ist ein unverzichtbarer Pfeiler moderner Landesverteidigung
„Wir haben erhebliche Lücken im europäischen Verteidigungsbereich"
Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 und Finanzplanung bis 2030
Kyros Mossadegh, der Schah und die Mullahs
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Am 21. Juni wird Zsolt Balla in sein Amt als erster Militärbundesrabbiner in der Geschichte der Bundeswehr eingeführt. Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Kahnert
Rabbi Zsolt Balla wird am 21. Juni offiziell zum Militärbundesrabbiner ernannt. Das berichtet das Verteidigungsministerium in einer aktuellen Pressemitteilung.
Es ist das erste Mal seit rund 100 Jahren, dass Soldatinnen und Soldaten im Rahmen der Militärseelsorge wieder Unterstützung und Beistand bei einem jüdischen Geistlichen suchen können. Die Einführung einer jüdischen Militärseelsorge war bereits im Dezember 2019 beschlossen und im Mai letzten Jahres per Gesetz verabschiedet worden.
Die Einführung des Militärbundesrabbiners setzt ein wichtiges Signal in Zeiten, in denen sich die Gesellschaft und nicht zuletzt auch die Bundeswehr mit wachsenden antisemitischen und extremistischen Tendenzen konfrontiert sieht.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach von einem historischen Moment für die Bundeswehr und Deutschland. „Mit der Einrichtung der jüdischen Militärseelsorge leisten wir eine wichtige Unterstützung für unsere Soldatinnen und Soldaten jüdischen Glaubens und setzen ein starkes Zeichen für eine vielfältige, für eine offene Bundeswehr“, sagte die Ministerin. „Die Einführung einer jüdischen Militärseelsorge ist auch als Beitrag gegen den wachsenden Antisemitismus, Extremismus und Populismus in der Gesellschaft zu verstehen.“
Zsolt Balla gehört der orthodoxen Glaubensrichtung an. Als Sohn eines Unteroffiziers in Ungarn ist er mit militärischen Abläufen vertraut. Der gelernte Ökonom wurde 2009 als Rabbiner ordiniert und übernahm anschließend die jüdische Gemeinde in Leipzig. Ausgebildet wurde der dreifache Vater in Budapest, Jerusalem, New York und Berlin. Balla ist seit 2019 Landesrabbiner in Sachsen und wird dieses Amt auch weiter ausüben. Außerdem sitzt Balla im Präsidium der orthodoxen Rabbinerkonferenz.
Seine neue Funktion als Militärbundesrabbiner wird Balla nun von Berlin aus ausüben und zwar für alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Wie bereits in der bestehenden Militärseelsorge steht das seelsorgerische Angebot neben den geschätzt etwa 300 Soldatinnen und Soldaten jüdischen Glaubens auch allen Angehörigen anderer Konfessionen und Konfessionslosen zur Verfügung, wenn sie seelischen Beistand suchen.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: