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Symbolbild: Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) posieren am Tag der Bundeswehr im Militärhistorischen Museum in Dresden vor einem Einsatzfahrzeug. Foto: Bundeswehr/Christian Thiel
Immer wieder sorgten in den letzten Jahren rechtsextremistische Verstöße in der Bundeswehr – und hier insbesondere beim Kommando Spezialkräfte (KSK) für Negativ-Schlagzeilen.
Am Zentrum Innere Führung in Koblenz fand nun nach Angaben des Verteidigungsministeriums bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ein Basislehrgang für Soldatinnen und Soldaten des Kommando Spezialkräfte (KSK) statt. Im Oktober hatte es den ersten Pilotdurchlauf des Lehrgangs gegeben.
Ziel des einwöchigen Basislehrgangs Innere Führung ist es, zukünftig Extremismus besser zu erkennen und gegen rechtsextremistisches Fehlverhalten vorzugehen. Durch Bildungsmaßnahmen soll die Persönlichkeit der KSK-Angehörigen gefestigt und deren Widerstandskraft gegen extremistisches Gedankengut gestärkt werden, betont das BMVg.
Der Lehrgang ist eine von rund 60 Einzelmaßnahmen zur Neugestaltung des KSK, die auf Anweisung der Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer im Sommer angewiesen wurde.
Am 23. und 24. November besuchten Eva Högl, die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, und der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, nun den zweiten Lehrgang in Koblenz. Sie verschafften sich vor Ort einen Einblick über die zu vermittelnden Inhalte und zeigten sich beeindruckt von den modernen, praxisorientieren Lehrmethoden. Besonders positiv bewerteten General Zorn und die Wehrbeauftragte dabei die hohe Motivation der KSK-Soldaten, sich in den Bereichen Persönlichkeitsbildung, Verfassungstreue und Menschenführung stärker zu qualifizieren.
Die Pilotlehrgänge dienten in erster Linie dem Sammeln von wichtigen Hinweisen und Verbesserungsvorschlägen. Ab 2021 sollen die Basislehrgänge Innere Führung dann fest implementiert werden. Schätzungen zufolge werden dann jährlich bis zu 120 künftige KSK-Angehörige den Pflichtlehrgang absolvieren.
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