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Die Rückverlegung läuft bereits: Deutsche Soldaten führen einen letzten Bodenlauf an der Aufklärungsdrohne LUNA durch, bevor diese verpackt und zurück nach Deutschland versandt wird. Foto: Bundeswehr im Einsatz/Twitter
Der MINUSMA-Einsatz der Bundeswehr ist bald Geschichte: Bereits zum Jahreswechsel sollen die letzten deutschen Soldaten das krisengeschüttelte Mali verlassen – das bestätigte das Verteidigungsministerium.
In einem Telefonat mit Verteidigungsminister Boris Pistorius soll dessen malischer Amtskollege Sadio Camara Malis Unterstützung bei der Rückverlegung der deutschen Soldatinnen und Soldaten zugesichert haben. „Es war ein zielführendes Gespräch zum richtigen Zeitpunkt. Wir sind uns einig, dass wir für einen reibungslosen Abzug der Bundeswehr aus Mali weiterhin im Gespräch bleiben“, wird Pistorius in einer Mitteilung des BMVg zitiert.
Das Fachpersonal der #BundeswehrimEinsatz führte bei #MINUSMA einen letzten Bodenlauf an der Drohne LUNA durch. Die Aufklärungsdrohne wird im Anschluss verpackt und im Rahmen des Redeployments aus Camp Castor zurück nach Deutschland versandt. @bundeswehrInfo@UNpic.twitter.com/RKOqB8nm74— Bundeswehr im Einsatz (@Bw_Einsatz) July 16, 2023
Das Fachpersonal der #BundeswehrimEinsatz führte bei #MINUSMA einen letzten Bodenlauf an der Drohne LUNA durch. Die Aufklärungsdrohne wird im Anschluss verpackt und im Rahmen des Redeployments aus Camp Castor zurück nach Deutschland versandt. @bundeswehrInfo@UNpic.twitter.com/RKOqB8nm74
Die Bundeswehr ist seit 2013 in Mali im Einsatz. Das Verhältnis zur malischen Regierung hatte sich jedoch nach zwei Putschen kontinuierlich verschlechtert – ihren eigentlichen Auftrag konnte die Bundeswehr zuletzt kaum noch wahrnehmen. Nach früheren Plänen sollte der Abzug der rund 1100 deutschen Soldatinnen und Soldaten bis Ende Mai 2024 erfolgen. Im Juni hatte der UN-Sicherheitsrat schließlich ein Ende der MINUSMA-Mission auf den Weg gebracht.
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