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Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
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Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Koblenz. Mit einem heute im Beschaffungsamt der Bundeswehr geschlossenen Rahmenvertrag kann die Bundeswehr in den kommenden sieben Jahren bis zu 6.500 weitere ungeschützte Transportfahrzeuge (UTF) bei der Industrie beauftragen. Die Präsidentin des Bundesamtes für Ausrüstung (BAAINBw), Annette Lehnigk-Emden, unterzeichnete die Vereinbarung zur Herstellung und Produktion der Transportfahrzeuge in den Zuladungsklassen 3,5 Tonnen, 5 Tonnen und 15 Tonnen mit der Firma Rheinmetall MAN Military Vehicle (RMMV) GmbH.
"Mit der ersten Lieferung von acht militärischen, ungeschützten LKW im Jahre 2018 begann die Erfolgsgeschichte der Fahrzeugfamilie der UTF 5t und 15t bei der Bundeswehr. Diese Fahrzeuge waren für die Ablösung der Altflotte so unentbehrlich, dass der erste Beschaffungsrahmenvertrag mit einem Zulauf von 3.271 Fahrzeugen vorzeitig ausgeschöpft wurde", sagte Lehnigk-Emden anlässlich der Unterzeichnung. Seitdem hätten sich die Fahrzeuge in der Truppe als robust und zuverlässig bei vielfältigen Transportaufgaben bewährt.
Die Kosten für die erste Festbeauftragung von 610 Fahrzeugen der allradgetriebenen zwei-, drei- und vierachsigen Militär-LKW belaufen sich auf rund 312 Millionen Euro und werden sowohl aus dem Sondervermögen Bundeswehr und aus dem regulären Verteidigungsetat finanziert. 250 davon sollen der Truppe bereits ab November dieses Jahres zur Verfügung stehen. Durch den Rahmenvertrag hat die Bundeswehr die Möglichkeit weitere Fahrzeuge flexibel nach Bedarf zu bestellen. Das Vorhaben wurde in der Vorwoche durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im Rahmen einer sogenannten "25-Millionen-Euro-Vorlage" gebilligt.
Die UTF werden dauerhaft die logistische Versorgung im Inland sowie bei Ausbildung und Übung und in allen Einsatzszenaren sicherstellen. Die Möglichkeit zur Aufnahme von beispielsweise Führungs- und Informationssystemen, einer fernbedienbaren Waffenstation oder Schutzausstattungen macht diese Fahrzeuge nicht nur anpassungsfähig an die Bedürfnisse der Truppe, sondern bilden zudem einen elementaren Baustein in der Logistik im Hinblick auf die Ausrichtung der Bundeswehr auf die Landes- und Bündnisverteidigung.
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