Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
Kyros Mossadegh, der Schah und die Mullahs
Bundesregierung beschließt Novellierung des Versorgungsausgleichsrechts
Hohe Spritpreise Entlastungsprämie „Schritt in die richtige Richtung“ - Anhebung beim „Kilometergeld“ notwendig
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Soldaten tragen den Sarg von Sergej Motz bei der Trauerfeier in der Sankt-Johannes-Kirche in Bad Saulgau. Der Hauptgefreite war wenige Tage zuvor in Afghanistan gefallen. Foto: picture alliance/REUTERS/MIRO KUZMANOVIC
Am 29. April 2009 fiel der Hauptgefreite Sergej Motz bei Kundus im Norden Afghanistans. Sergej Motz war der erste deutsche Soldat, der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in einem Feuergefecht zu Tode kam.
Auf der Rückfahrt von einer Patrouille wird der Transportpanzer Fuchs, in dem sich Sergej Motz befindet, von einem RPG-Geschoss getroffen. Durch die Wucht der Explosion erleidet Sergej Motz schwerste Verwundungen, denen er kurz darauf erliegt.
Der Tod von Sergej Motz war eine Zäsur für die Bundeswehr: In jener Zeit häuften sich Anschläge und Feuergefechte im Norden Afghanistans, doch in Deutschland tat man sich mit diesen Realitäten schwer. Es sollte auch nach dem Tod von Sergej Motz noch eine ganze Weile dauern, bis sich die deutsche Politik dazu durchringen konnte, von „Krieg“, „Gefallenen“ und „Verwundeten“ zu sprechen, um die Einsatzrealität in Afghanistan zu beschreiben. Ende 2010 wurde Sergej Motz posthum mit der Einsatzmedaille Gefecht geehrt, als erster Soldat der Bundeswehr.
Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist für den Deutschen BundeswehrVerband Aufgabe und ehrenvolle Pflicht. All die Frauen und Männer der Bundeswehr, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie gefallen oder verwundet worden sind, dürfen niemals vergessen werden.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: