Am Ehrenhain in Masar-e-Sharif wurde von den Gefallenen Josef Kronawitter (v.l.), Marius Dubnicki, Thomas Broer und Jörn Radloff Abschied genommen. Foto: picture-alliance/Maurizio Gambarini

15.04.2026
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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan

Der April 2010 war ein Schock für die Bundeswehr. Keine zwei Wochen nach dem Karfreitagsgefecht mit drei Gefallenen und acht Verwundeten traf es die Bundeswehr erneut schwer: In der Nähe der Stadt Baghlan fielen am 15. April vier weitere Soldaten: Major Jörn Radloff, Hauptfeldwebel Marius Dubnicki, Stabsunteroffizier Josef Kronawitter und Oberstabsarzt Dr. Thomas Broer. 

Es geschah während der Operation „Taohid“, in der Nähe von Baghlan-e-Jadid. Ein multinationaler Verband hatte den Auftrag, Taliban und andere Aufständische aus der Gegend zu vertreiben. An einer Brücke, der sogenannten „Dutch Bridge“, geriet eine deutsche Patrouille in einen Hinterhalt.

Major Jörn Radloff, Hauptfeldwebel Marius Dubnicki und Stabsunteroffizier Josef Kronawitter stiegen aus ihrem Fahrzeug, einem gepanzerten Geländewagen „Eagle IV“, als ein ferngezündeter Raketensprengkopf detonierte. Die deutschen Soldaten hatten keine Chance. Als ein mobiler Arzttrupp sich auf den Weg zur Anschlagsstelle machte, wurde er mit einer Panzerfaust-Granate beschossen. Oberstabsarzt Dr. Thomas Broer war der vierte Gefallene an diesem Tag.

Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist für den Deutschen BundeswehrVerband Aufgabe und ehrenvolle Pflicht. All die Frauen und Männer der Bundeswehr, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie gefallen oder verwundet worden sind, dürfen niemals vergessen werden.

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