70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
70 Jahre Wehrpflicht: Einführung, Aussetzung und Neubeginn
Erinnerung an den Widerstand vom 20. Juli 1944
Mensch und Maschine: Robotik in der modernen Kriegsführung
Menschen. In Uniform.
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Berlin feiert die Veteranen
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Am Ehrenhain in Masar-e-Sharif wurde von den Gefallenen Josef Kronawitter (v.l.), Marius Dubnicki, Thomas Broer und Jörn Radloff Abschied genommen. Foto: picture-alliance/Maurizio Gambarini
Der April 2010 war ein Schock für die Bundeswehr. Keine zwei Wochen nach dem Karfreitagsgefecht mit drei Gefallenen und acht Verwundeten traf es die Bundeswehr erneut schwer: In der Nähe der Stadt Baghlan fielen am 15. April vier weitere Soldaten: Major Jörn Radloff, Hauptfeldwebel Marius Dubnicki, Stabsunteroffizier Josef Kronawitter und Oberstabsarzt Dr. Thomas Broer. Es geschah während der Operation „Taohid“, in der Nähe von Baghlan-e-Jadid. Ein multinationaler Verband hatte den Auftrag, Taliban und andere Aufständische aus der Gegend zu vertreiben. An einer Brücke, der sogenannten „Dutch Bridge“, geriet eine deutsche Patrouille in einen Hinterhalt.
Major Jörn Radloff, Hauptfeldwebel Marius Dubnicki und Stabsunteroffizier Josef Kronawitter stiegen aus ihrem Fahrzeug, einem gepanzerten Geländewagen „Eagle IV“, als ein ferngezündeter Raketensprengkopf detonierte. Die deutschen Soldaten hatten keine Chance. Als ein mobiler Arzttrupp sich auf den Weg zur Anschlagsstelle machte, wurde er mit einer Panzerfaust-Granate beschossen. Oberstabsarzt Dr. Thomas Broer war der vierte Gefallene an diesem Tag.
Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist für den Deutschen BundeswehrVerband Aufgabe und ehrenvolle Pflicht. All die Frauen und Männer der Bundeswehr, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie gefallen oder verwundet worden sind, dürfen niemals vergessen werden.
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