Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der NATO-Partner Italien zeigte den Kampfjet F-35 auf der ILA. Deutschland will 35 der Tarnkappenjets als Nachfolger für den Tornado beschaffen. Archivfoto: DBwV/Yann Bombeke
Munitionskrise, eine Zeitenwende, die gefühlt im Kriechgang daherkommt – Verteidigungsministerin Christine Lambrecht steht unter Druck. Und jetzt ist auch noch eine Diskussion über die beabsichtigte Anschaffung von F-35-Kampfjets entbrannt. Kanzler Scholz redet Klartext.
Berlin. „Der 10-Milliarden-Kampfjet-Deal wackelt“ – so berichtete es die „Bild am Sonntag“ am Wochenende. Ist ein weiterer Krisenherd für die Verteidigungsministerin entstanden, nur wenige Tage bevor der Haushaltsausschuss dem Kauf von 35 Kampfjets vom Typ F-35 zustimmen soll? Dem Bericht zufolge hat das BMVg vor Risiken des Deals gewarnt, der immerhin ein Volumen von 9,99 Milliarden Euro hat. So sei es offen, ob die Bundeswehr die Infrastruktur auf dem Flugplatz Büchel bis 2026 anpassen kann – dann sollen die ersten Jets ausgeliefert werden. Zudem gebe auch Zweifel, ob eine Zulassung für den Flugbetrieb des Musters in Deutschland rechtzeitig erteilt werden kann. Heute berieten Haushaltspolitiker der Ampel-Parteien mit der Ministerin über das geplante Geschäft.
Nun hat sich der Bundeskanzler eingeschaltet und – wie so oft in diesen Krisenzeiten – Klartext gesprochen. „Deutschland hält an seinem Engagement im Rahmen der Übereinkünfte der Nato zur nuklearen Teilhabe fest, auch durch den Kauf von Kampfjets des Typs F-35 mit dualer Einsatzfähigkeit“, schrieb Olaf Scholz in einem Beitrag für das US-Medium „Foreign Affairs“.
Auch das Verteidigungsministerium widersprach Berichten über erhebliche neue Risiken. Der Haushaltsausschuss des Bundestags sei in einer 25-Millionen-Euro-Vorlage darüber informiert worden, welche Aspekte des Projektes noch unklar seien und wie die Folgen und die Wahrscheinlichkeit von Problemen abgemildert werden sollen, sagte ein Sprecher in Berlin. „Es gibt keine Krise. Es gibt derzeit kein Problem in der Planung, auch nicht in der Infrastruktur“, sagte der Sprecher. Laut Vorlage an den Ausschuss sei das Projekt „deutlich auf einem guten Weg“ und „alles grün“.
Inspekteur der Luftwaffe: „Probleme mit der F-35? Deutschland sucht Probleme, wo ???????? ???????? ???????? ???????? und andere europäische Nationen keine sehen. Und wir übrigens auch nicht! Ist die Luft dort eine Andere?“ pic.twitter.com/9bhS69V98g— Team Luftwaffe (@Team_Luftwaffe) December 4, 2022
Inspekteur der Luftwaffe: „Probleme mit der F-35? Deutschland sucht Probleme, wo ???????? ???????? ???????? ???????? und andere europäische Nationen keine sehen. Und wir übrigens auch nicht! Ist die Luft dort eine Andere?“ pic.twitter.com/9bhS69V98g
Der Inspekteur der Luftwaffe meldete sich ebenfalls zu Wort – pointiert via Twitter. „Probleme mit der F-35? Deutschland sucht Probleme, wo die Niederlande, Norwegen, Belgien, Italien und andere europäische Nationen keine sehen. Und wir übrigens auch nicht! Ist die Luft dort eine andere?“
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: