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Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 und Finanzplanung bis 2030
Kyros Mossadegh, der Schah und die Mullahs
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Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Berlin. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) steht mit der von ihr geplanten Aufarbeitung des weitgehend gescheiterten Bundeswehreinsatzes in Afghanistan vor einer Schlappe. Verteidigungspolitiker mehrerer Fraktionen wollen einer am Mittwoch geplanten Auftaktveranstaltung fernbleiben - verbunden mit Kritik an dem dafür gewählten Zeitpunkt. Zuerst hatte am Sonntag die ARD-«Tagesschau» berichtet.
«Selbstverständlich muss der Afghanistan-Einsatz umfassend aufgearbeitet und Lehren für die Zukunft gezogen werden. In welcher Form das geschieht, muss der kommende Bundestag entscheiden», sagte der Grünen-Verteidigungspolitiker Tobias Lindner am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Dazu braucht es einen echten Arbeitsprozess und keine singuläre Veranstaltung zwischen den Wahlperioden. Das wird weder der Sache noch den Soldatinnen und Soldaten gerecht.»
Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sprach von einer «nicht akzeptablen Brüskierung des Parlaments». Der neu gewählte Bundestag sei nicht konstituiert, der Bundestag in seiner alten Zusammensetzung habe ebenso wie Ministerin Kramp-Karrenbauer für so eine wichtige Evaluation kein Mandat mehr. «Es ist respektlos und unwürdig, dass wir seit Jahren eine Evaluation des Afghanistan-Einsatzes fordern, die mit dem bekannten katastrophalen Ergebnis immer wieder blockiert wurde und, nachdem das Drama in Afghanistan nun passiert ist, die so wichtige Evaluation am Parlament vorbei durchgepeitscht werden soll», sagte sie der dpa.
In dem ARD-Bericht hieß es dazu, das zuletzt von Spannungen geprägte Verhältnis Kramp-Karrenbauers zu den Verteidigungspolitikern werde nun um eine Anekdote reicher. Auch Politiker aus SPD und Union wollten der Auftaktveranstaltung demnach mit Hinweis auf einen völlig unpassenden Zeitpunkt nach der Bundestagswahl fernbleiben.
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