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70 Jahre Zentrum Innere Führung – 70 Jahre Führungskultur
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Zulagenwesen nicht mehr zeitgemäß – der DBwV macht jetzt Druck!
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Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
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Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
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Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Panzer, Artillerie und Munition, mit solchen Rüstungsgütern macht Rheinmetall Milliardengeschäfte. Die Produktpalette der Waffenschmiede wird größer: Die Firma richtet ihren Blick gen Weltall.
Neuss. Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat die Serienproduktion von Weltraum-Satelliten begonnen. Nach Vorarbeiten samt Planung und Aufbau sei man in Neuss in die industrielle Umsetzung übergegangen, teilte das Unternehmen mit. Es geht um SAR-Satelliten, die ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem finnischen Satellitenbetreiber Iceye fertigt. Die «Synthetic Aperture Radar»-Technologie liefert auch bei Nacht und bei schlechtem Wetter präzise Aufnahmen von Truppenbewegungen und Stellungen des Feindes.
Pro Jahr sollen in Neuss etwa 50 Satelliten hergestellt werden, Anfang 2027 soll der erste Neusser Satellit mit einer Trägerrakete von SpaceX in den Orbit gebracht werden und dort seine Bahnen ziehen. Die Aufnahmen werden an die Bundeswehr und andere Armeen verkauft. Rheinmetall und Iceye haben einen mehrjährigen Vertrag mit der Bundeswehr im Wert von 1,7 Milliarden Euro. Neu bekannt wurde, dass sich die Bundeswehr einen exklusiven Zugriff auf eine nicht genannte Anzahl von SAR-Satelliten gesichert hat, um möglichst schnell Aufnahmen zu bekommen.
Die Radaraufnahmen sollen besonders an der Nato-Ostflanke helfen, ein genaues Lagebild zu haben. Damit sind sie auch eine Unterstützung der Bundeswehr-Brigade in Litauen. Konkurrenten bei dem Satellitengeschäft sind Airbus Defence and Space und die Bremer Firma OHB.
Mit den Satelliten erweitert Rheinmetall sein Produktportfolio weiter, neben dem klassischen Geschäft mit Artillerie, Panzern und Munition verkauft die Waffenschmiede inzwischen auch Schiffe und Flugzeug-Bauteile. Außerdem wird das Drohnengeschäft ausgebaut.
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