Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
Die TSK CIR ist ein unverzichtbarer Pfeiler moderner Landesverteidigung
„Wir haben erhebliche Lücken im europäischen Verteidigungsbereich"
Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 und Finanzplanung bis 2030
Kyros Mossadegh, der Schah und die Mullahs
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die "Zeitenwende" betrifft auch das Zivilpersonal der Bundeswehr - so kommt auf die Beschäftigten im BAAINBw in Koblenz viel Arbeit zu. Foto: Bundeswehr/Daniela Anneken
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat nach Aussage unseres Bundeskanzlers für Deutschland und vor allem für die Bundeswehr eine Zeitenwende beschert. Ein Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro und die Steigerung des Verteidigungshaushalts auf das in der NATO vereinbarte Zwei-Prozent-Ziel des Bruttoinlandsprodukts sollen die Bundeswehr wieder voll ausstatten und für die Bündnis- und Landesverteidigung einsatzfähiger machen. Viele der langjährigen Forderungen unseres Verbandes scheinen nun endlich erhört zu werden. Bei den laufenden und noch anstehenden Diskussionen in diesem Zusammenhang steht naturgemäß die Arbeitsfähigkeit unserer Soldatinnen und Soldaten im Mittelpunkt. Wie wird jedoch das Zivilpersonal von dieser „Zeitenwende“ betroffen sein, das immerhin über ein Viertel aller Angehörigen der Bundeswehr ausmacht?
Der allererste Blick fällt in diesem Kontext auf das Beschaffungswesen und hier im besonderen Fokus auf das hauptsächlich zuständige BAAINBw in Koblenz. Die dort tätigen Kolleginnen und Kollegen genießen in der veröffentlichten Meinung nicht den allerbesten Ruf. Vollkommen zu Unrecht! Denn sie sind hervorragend ausgebildet, machen eine sehr gute Arbeit und sind grundsätzlich hoch motiviert. Motivation und Arbeit werden jedoch durch Vorgaben des Vergaberechts ausgebremst. Die hierfür verantwortliche Politik hat es endlich erkannt und möchte es zügig ändern.
Klar ist, auf die Kolleginnen und Kollegen nicht nur im BAAINBw wird eine Menge Arbeit zukommen, das gilt auch für die für die Abnahme von Gerät und Güteprüfung verantwortlichen Wehrtechnischen Dienststellen sowie für die für Beschaffung ebenfalls zuständige IUD. Ebenso wird ziviles Personal in den Instandsetzungseinheiten betroffen sein, insbesondere durch die Ausbildung an neuen Geräten – der Flugzeugtyp F-35 sei hier als Beispiel genannt. Gestemmt werden kann dies nur durch eine ausreichende Anzahl an gut ausgebildetem Zivilpersonal. Trotz erfolgreicher Bemühungen zur Generierung und Ausbildung geeigneten Nachwuchses bestehen nach wie vor altersstrukturelle Probleme. Trotz des Fokus auf die Ausrüstung der Bundeswehr darf die Steigerung von attraktiven Angeboten auch für das Zivilpersonal nicht außer Acht gelassen werden. Denn sonst wird die Bundeswehr weiterhin Probleme in Ausrüstung und Einsatzfähigkeiten haben, trotz verfügbarer Finanzmittel.
Mit herzlichen Grüßen
IhrVorsitzender Fachbereich Zivile Beschäftigte Klaus-Hermann Scharf
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