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Mehr als 430 Soldatinnen und Soldatren aus 17 Nationen nahmen am 16K3-Marsch des Deutschen Einsatzkontingents im Kosovo teil. Foto: Bundeswehr
Auch im Kosovo wurde mit einem internationalen Gedenkmarsch an die Gefallenen des Karfreitagsgefechts erinnert.
Am 2. April 2010 kam es im Rahmen des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr zum sogenannten Karfreitagsgefecht. Drei deutsche Fallschirmjäger wurden in einem intensiven Gefecht mit Taliban-Kämpfern getötet. Für die Bundeswehr waren es bis dahin die schwersten Verluste.
Der diesjährige 16K3-Marsch stand für die 16 vergangenen Jahre seit dem Gefecht sowie für die drei gefallenen Soldaten. Diese Märsche sind weit mehr als eine sportliche Herausforderung. Sie sind ein bewusstes Zeichen dafür, dass Erinnerung aktiv gelebt wird.
Was als Initiative einer kleinen Gruppe von Soldaten begann, ist heute eine der bekanntesten Gedenkveranstaltungen Deutschlands. Im vergangenen Jahr nahmen rund 21.000 Menschen teil, in diesem Jahr waren es sogar 26.000.
„Frieden hat seinen Preis. Einige haben ihn bereits bezahlt“, mahnte Oberst i.G. Thomas Radtke, Kommandeur des deutschen Einsatzkontingents KFOR, bei seiner Rede im Vorfeld der Veranstaltung. Im Anschluss hieß es für über 430 KFOR-Soldaten aus 17 Nationen im Camp Bond Steel die 16 Kilometer mit 16 Kilogramm Gepäck zu bewältigen.
Der größte Gedenkmarsch außerhalb Deutschlands setzte ein starkes Zeichen internationaler Solidarität, die an das Vergangene erinnert und die Kameradschaft im Hier und Heute stärkt. Eine gelungene Veranstaltung, bei der KFOR-Soldaten gemeinsam 5150 Euro zugunsten von Veteranen und der Kinderkrebshilfe gespendet haben. Wir sehen uns im Jahr 2027, dann mit 17 Kilogramm für 17 Kilometer.
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