Mehr als 500 Gästen kamen auf Einladung des DBwV zum Parlamentarischen Abend ins Museum für Kommunikation in Berlin. Foto: Mario Firyn

Mehr als 500 Gästen kamen auf Einladung des DBwV zum Parlamentarischen Abend ins Museum für Kommunikation in Berlin.

15.03.2024
Text: Gunnar Kruse, Fotos: Mario Firyn, Video: Sarina Flachsmeier und Janosh Sagawe

Parlamentarischer Abend: Verteidigungsminister Pistorius hebt konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem DBwV hervor

Zu seinem jährlichen Parlamentarischen Abend hatte der Deutsche BundeswehrVerband jetzt wieder ins Berliner Museum für Kommunikation eingeladen. Zur hochkarätig besetzten Veranstaltung konnte der Bundesvorsitzende Oberst André Wüstner erneut Verteidigungsminister Boris Pistorius begrüßen. Der Abend bewies einmal mehr, wie außerordentlich wichtig der DBwV gerade in den heutigen Zeiten von Krieg und Krisen ist.

Schon die Gästeliste beweist die Strahlkraft des Deutschen BundeswehrVerbands: Um ihn kommt niemand herum, wenn es um die Menschen der Bundeswehr und damit um das Fundament deutscher Sicherheitspolitik geht. So auch an diesem Parlamentarischen Abend. Der Generalinspekteur General Carsten Breuer ist ebenso dabei wie sein Stellvertreter Generalleutnant Markus Laubenthal. Die Inspekteure Generalleutnant Alfons Mais (Heer), Vizeadmiral Dr. Thomas Daum (CIR), Generalleutnant Martin Schelleis (SKB) und Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner (Sanitätsdienst) haben die Einladung ebenfalls angenommen.

Für Oberst Wüstner ist der Parlamentarische Abend gerade in dieser Woche etwas ganz Besonderes. In der hatte nicht nur die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl (SPD) ihren aktuellen Wehrbericht vorgestellt, auch die Diskussion um die Taurus-Lieferung an die Ukraine war eines der bestimmenden Themen. Die Bundeswehr müsse kriegs- und verteidigungsfähig werden, die Ukraine müsse weiter bestmöglich unterstützt werden, wiederholt Wüstner aktuell ganz wichtige Forderungen. Nur so könne Deutschland potenzielle Aggressoren abschrecken. Und das gehe nur mit einem steigenden Verteidigungsetat.

Und dann ist da natürlich noch einer unter den mehr als 500 Gästen, den der Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbands Oberst André Wüstner nicht nur herzlich begrüßen, sondern dem er auch gleich gratulieren kann: Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) feiert an diesem Tag seinen 64. Geburtstag.

Hochkarätig sind auch die Gäste aus der Politik an diesem Märzabend 2024. Zu ihnen gehören beispielsweise der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz und Omid Nouripour, Parteichef von Bündnis 90/Die Grünen. Natürlich sind auch wieder zahlreiche Mitglieder des Verteidigungsausschusses der Einladung zum Parlamentarischen Abend gefolgt, der zum dritten Mal in Folge im Berliner Museum für Kommunikation stattfindet.

Erstmals gekommen sind auch etliche darunter die Botschafterin der Republik Lettland, Alda Vanaga und der Litauische Botschafter Ramunas Misiulis sowie der Gesandte des Staates Israel, Aaron Sagui.

Dass der Etat signifikant steige, sichert Pistorius in seiner Rede zu, dafür werde er sich weiterhin nicht nur konsequent einsetzen: „Dafür kämpfe ich!“ Und der Verteidigungsminister weiß den Deutschen BundeswehrVerband dabei an seiner Seite. „Bei meiner Amtsübernahme vor gut einem Jahr habe ich an dieser Stelle für breite Unterstützung geworben. Heute kann ich hier dem DBwV nur herzlichen Dank sagen“, sagt er. Die Zusammenarbeit beispielsweise bei der Veteranenarbeit oder der Vorbereitung des neuen Artikelgesetzes mit dem Verband sei für ihn zwar „nicht immer bequem, aber stets wichtig, konstruktiv und vertrauensvoll gewesen.“ Der Deutsche BundeswehrVerband lege zwar auch immer den Finger in die Wunde, dies aber stets in die richtige Wunde.

Unmittelbar vor dem Parlamentarischen Abend hatte der DBwV seinen Verbandstag ausgerichtet. Nun wurden die Gesprächsfäden des Tages dann in einem größeren Kreis aufgenommen und weitergesponnen.

Bis nach Mitternacht diskutierten DBwV-Mandatsträger, Zivilbeschäftigte und Soldaten, Mitglieder der Regierung und des Parlaments. Es waren gelöste Gespräche mit einem klaren Ziel: die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr zu verbessern – mit dem Menschen im Mittelpunkt.

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