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Mitglieder der KERH Mengen/Hohentengen besuchten den THW-Ortsverband Riedlingen. Foto: Horst Niedermüller
Bundeswehr und Technisches Hilfswerk arbeiten regelmäßig bei Not- und Katastropheneinsätzen eng miteinander zusammen. Für die ehemaligen Soldaten der selbständigen Kameradschaft ERH Mengen/Hohentengen und deren Angehörige war dies ein Grund, um sich bei einem Besuch des Ortsverbandes vom Technischen Hilfswerk in Riedlingen ausführlich über dessen Aufgaben, Leistungsfähigkeit und Einsätze zu informieren.
Beeindruckt waren die Besucher von der modernen und leistungsfähigen Ausstattung sowie dem professionellen Einsatzbetrieb des Technischen Zuges, vorgestellt vom Leiter des THW-Ortsverbandes, Michael Waldraff. Er versicherte, dass die Bergungsgruppe des Technischen Zuges und die Fachgruppe „Wasserschaden-Pumpen“ bestens gerüstet seien, um bei Notlagen schnell eingreifen sowie Feuerwehr und andere Blaulichtorganisationen (wie Polizei, Zoll, Bundeswehr) bei ihren Einsätzen unterstützen zu können: „In all den Jahren seit 1967 hat der THW-Ortsverband Riedlingen im In- und Ausland vielfach Hilfe bei Unglücksfällen, Hochwassern und anderen Katastrophen geleistet.“
Hauptmann d.R. Harald Müller – selbst Mitglied im THW – vermittelte einen umfassenden Einblick über gesetzlichen Auftrag, Struktur, Einsatzkonzept zum Bevölkerungsschutz. Er berichtete über bedeutende Einsätze des Technischen Hilfswerks im In- und Ausland. Die Vielfältigkeit der technischen Ausrüstung und Einsatzoptionen der 80.000 ehrenamtlichen und 2.200 hauptamtlichen Helfer waren den meisten Teilnehmern so nicht bekannt.
Die Mitglieder der KERH verließen den THW-Ortsverband Riedlingen mit einem guten Gefühl. Mit Blick auf den hiesigen hochwassergefährdeten Abschnitt der Donau brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt: „Gut zu wissen, dass uns Bürgern hier in der Region eine professionelle Hilfe zur Verfügung steht, falls die Donau wieder über die Ufer tritt und unsere Häuser überflutet“.
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