24.03.2026
dpa

Heeresinspekteur setzt für 2027 große Militärübung an

Das Heer probt im kommenden Jahr den Ernstfall: Mit einem Großmanöver namens «Land Shield 2027» will der Heeresinspekteur die Einsatzbereitschaft der Truppe demonstrieren.

Berlin. Ein großangelegtes Heeresmanöver soll im kommenden Jahr Einsatzbereitschaft und Führungsfähigkeit der Bundeswehr unter Beweis stellen. In die Übung «Land Shield 2027» werden erstmals wieder große Teile der Landstreitkräfte eingebunden, um den Übergang von Abschreckung zu Verteidigung im Bündnisfall zu trainieren.

«Land Shield 2027 wird zeigen: Unsere Landstreitkräfte sind bereit, schnell zu handeln, erfolgreich zu kämpfen und sich gemeinsam mit unseren Bündnispartnern durchzusetzen», sagte Heeresinspekteur Christian Freuding der Deutschen Presse-Agentur.

Die vor allem im April und Mai kommenden Jahres geplante Übung soll alle Phasen militärischer Einsätze von Frieden über Krise bis zum kriegerischen Konflikt umfassen, teilte das Heer mit. Dazu gehöre auch eine Verlegung von Teilen der 10. Panzerdivision nach Litauen im Rahmen der Nato-Planungen.

An der Spitze der Übung steht ein neues Führungselement im Kommando Heer («Land Component Command Plus»). Es soll sicherstellen, dass das Heer in der Lage ist, nationale und multinationale Einsätze sowie Aufgaben der Landes- und Bündnisverteidigung zu steuern.

Dem Heer gehören etwa 63.000 Männer und Frauen an. Freuding will mit der großen Übung auch ein Zeichen der Entschlossenheit setzen. Der Generalleutnant sagte: «Wir wissen, was wir tun. Höchste Professionalität und sichtbare Entschlossenheit, das ist der Kern glaubwürdiger Abschreckung.»

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