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Abkommen für künftigen deutsch-französischen Kampfpanzer unterzeichnet

Ab Mitte der 2030er Jahre soll der Kampfpanzer Leopard 2 durch ein neues Modell aus deutsch-französischer Produktion ersetzt werden. Foto: Bundeswehr/Marco Dorow

Ab Mitte der 2030er Jahre soll der Kampfpanzer Leopard 2 durch ein neues Modell aus deutsch-französischer Produktion ersetzt werden. Foto: Bundeswehr/Marco Dorow

28.04.2020
yb

Abkommen für künftigen deutsch-französischen Kampfpanzer unterzeichnet

Berlin. Das Projekt nennt sich „Main Ground Combat System“ (MGCS) und soll ab Mitte der 2030er Jahre den Kampfpanzer Leopard 2 sowie sein französisches Pendant Leclerc ablösen. Jetzt sind Deutschland und Frankreich in diesem Vorhaben ein Stück weiter: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und ihre französische Amtskollegin Florence Parly haben jetzt zwei Abkommen zur gemeinsamen Entwicklung des Landkampfsystems MGCS unterzeichnet.

In dem Rahmenabkommen („Framework Agreement“) werden Projektorganisation und Managementstrukturen festgelegt, teilte das BMVg auf seiner Homepage mit. Aufgrund der Corona-Lage kam es nicht zu einer gemeinsamen Unterzeichnung der Vereinbarung.
 
Die zu schließenden Verträge beruhen auf einer jeweils 50-prozentigen Finanzierung der beiden beteiligten Staaten. Zudem sollen beide Nationen für die zukünftig beabsichtigte Nutzung der Arbeitsergebnisse ausreichende Rechte am geistigen Eigentum erhalten.

Zusätzlich haben Kramp-Karrenbauer und Parly ein Durchführungsabkommen vereinbart. Dieses ist Grundlage für die Beauftragung einer Studie zur Systemarchitektur, die Voraussetzung für die Entwicklung eines Technologiedemonstrators ist. Auch dabei teilen sich Deutschland und Frankreich die Kosten.

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