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Vor Beginn der Ukraine-Konferenz auf der US-Airbase Ramstein: Verteidigungsministerin Christine Lambrecht begrüßt US-Verteidigungsminister Lloyd Austin. Foto: picture alliance/dpa | Boris Roessler
Die Bundesregierung will die Ukraine weiterhin militärisch gegen den Aggressor Russland unterschützen. „Alsbald“ werde eine zweite Tranche bereits zugesagter Flakpanzer GEPARD ausgeliefert, sagte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht nach einem Treffen der sogenannten Kontaktgruppe mit politischen und militärischen Spitzenvertretern aus 50 Ländern. Das Treffen fand am Donnerstag auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz statt.
Darüber hinaus sagte Lambrecht die Lieferung von Brückenlegepanzern BIBER zu. Die Liste „Militärische Unterstützungsleistungen in Vorbereitung/Durchführung“ der Bundesregierung enthält aktuell u.a. 16 BIBER-Panzer und 10 GEPARD-Panzer.
Deutschland will die Ukraine darüber hinaus bei der Minensuche- und beräumung helfen sowie der Ukraine ein so genanntes Winterpaket liefern, das Material zur Stromerzeugung, Zelte und Winterausrüstung beinhalten soll.
Damit die Ukraine den „Kampf gegen Minen und Sprengfallen führen kann“, so Lambrecht, soll sie dringend notwendiges Material erhalten. Zudem sollen etwa 20 ukrainische Soldaten in der Kampfmittelabwehrschule der Bundeswehr in Stetten am kalten Markt in Baden-Württemberg ausgebildet werden, speziell in den Fertigkeiten Minensuche, Minenräumung und Beseitigen von Sprengfallen. Diese Ausbildung soll in Zusammenarbeit mit den Niederlanden durchgeführt werden.
„Das zeigt, wir unterstützen die Ukraine sehr umfangreich, sehr intensiv“, sagte Ministerin Lambrecht in Ramstein. „Das ist auch notwendig. Das ist genau der Moment, wo es wichtig ist, gemeinsam an der Seite der Ukraine zu stehen.“
Zu den bereits an die Ukraine gelieferten militärischen Unterstützungsleistungen aus den Beständen der Industrie gehören u.a. das Artillerieortungsradar COBRA, 20 Flakpanzer GEPARD, 3 Bergepanzer 2 sowie 54 gepanzerte Truppentransporter mit Bewaffnung vom Typ M113.
Aus Bundeswehrbeständen geliefert wurden u.a. 10 Panzerhaubitzen 2000 (als gemeinsames Projekt mit den Niederlanden), 3 Mehrfachraketenwerfer MARS mit Munition, 500 Fliegerabwehrraketen STINGER, 2700 Fliegerfäuste STRELA, 14.900 Panzerabwehrminen, 53.000 Schuss Flakpanzermunition sowie 100.000 Handgranaten.
"Der Gesamtwert der im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 5. September 2022 von der Bundesregierung erteilten Einzelgenehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern beträgt 733.623.190 Euro", heißt es in der aktuellen Lieferliste der Bundesregierung.
Massive Unterstützung erhält die Ukraine von den USA. In Ramstein versprach US-Verteidigungsminister Lloyd Austin der Ukraine ein Waffenpaket in Höhe von 675 Millionen Dollar. Hinzu kommen 2,2 Milliarden US-Dollar, die US-Außenminister Anthony Blinken bei einem Besuch in Kiew zugesagt hat.
Insgesamt haben die USA die Ukraine seit Februar 2022 mit mehr als 10 Milliarden US-Dollar unterstützt. Erst Ende August hatte die US-Regierung mit rund drei Milliarden Dollar unter anderem für Luftabwehr- und Artilleriesysteme das bisher größte Militärpaket für die Ukraine angekündigt.
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