Am 30. Mai 2011, zwei Tage nach dem Anschlag am Gouverneurspalast, werden die Särge der Gefallenen im Beisein des damaligen Generalinspekteurs Volker Wieker in eine Transall verladen. Auch Generalmajor Markus Kneip nimmt trotz seiner bei dem Anschlag erlittenen Verwundungen Abschied von den toten Kameraden. Foto: Bundeswehr/Andrea Bienert

Am 30. Mai 2011, zwei Tage nach dem Anschlag am Gouverneurspalast, werden die Särge der Gefallenen im Beisein des damaligen Generalinspekteurs Volker Wieker in eine Transall verladen. Auch Generalmajor Markus Kneip nimmt trotz seiner bei dem Anschlag erlittenen Verwundungen Abschied von den toten Kameraden. Foto: Bundeswehr/Andrea Bienert

28.05.2026
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Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi

Der Afghanistan-Einsatz ist Geschichte, doch es ist eine Pflicht, die Erinnerung an die Gefallenen zu wahren. Am 28. Mai 2011, heute vor 15 Jahren, fielen Major Thomas Tholi und Hauptfeldwebel Tobias Lagenstein in der nordafghanischen Stadt Taloqan. Bei dem Anschlag am Gouverneurspalast wurde General a.D. Markus Kneip, damals als Generalmajor deutscher Kontingentführer, schwer verwundet.

In Taloquan hatte Kneip, damals Kommandeur RC North, an einem Gespräch mit dem nordafghanischen Polizeichef Mohammed Daoud Daoud teilgenommen. Als die Gruppe den Gouverneurspalast verließ, zündete der Attentäter seinen Sprengsatz. Neben den zwei deutschen Soldaten kamen auch General Daoud Daoud und vier weitere Afghanen ums Leben. Kneips Übersetzerin, Soraya Alekozei, erlitt schwerste Verletzungen.

Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist für den Deutschen BundeswehrVerband Aufgabe und ehrenvolle Pflicht. All die Frauen und Männer der Bundeswehr, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie gefallen oder verwundet worden sind, dürfen niemals vergessen werden.

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