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Deutsche Soldaten während der UN-Mission MINUSMA in Mali. Die Terroranschläge islamistischer Attentäter häufen sich, die Sicherheitslage ist prekär.
Bamako. Der Einsatz der UN-Friedenstruppen im vom Terror geschüttelten Mali wird immer gefährlicher: In dem westafrikanischen Staat sind derzeit die meisten Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz - insgesamt 1300 bei den Missionen MINUSMA und EUTM Mali.
Der Einsatz der Blauhelme ist vor wenigen Monaten verlängert worden, auch der Bundestag stimmte zu. Da die Franzosen das Land entnervt verlassen haben, toben die dschihadistischen Islamisten seit Tagen immer rücksichtsloser durch Mali und töten wahllos Soldaten und Zivilisten - mehrere tausend seit dem Beginn des islamistischen Aufstandes 2012. Die US-Regierung hat jetzt ihre Mitarbeiter aus Mali zurückgerufen, zu groß ist die Gefahr, seit die islamistischen Terroristen ihre Angriffe verstärkt haben.
Das Außenministerium in Washington forderte in einem aktualisierten Reisehinweis "Angestellte der US-Regierung samt Familienangehörigen, die nicht für den Notfallbetrieb benötigt werden", auf, aus Mali auszureisen. Die Behörde erklärte, Terroristen und andere bewaffnete Gruppen planten weiterhin Entführungen und Angriffe. "Sie können ohne oder mit nur geringer Vorwarnung angreifen und zielen dabei auf Nachtclubs, Hotels, Restaurants, Gotteshäuser, internationale diplomatische Vertretungen und andere Orte, die von westlichen Staatsbürgern besucht werden."
Die US-Botschaft in Mali sei derzeit weiterhin nur begrenzt in der Lage, eigenen Staatsbürgern im Notfall Unterstützung zu leisten, "da Reisen von US-Regierungsmitarbeitern außerhalb von Bamako aufgrund von Sicherheitsbedenken eingeschränkt sind". Die Regierung erwähnte zwar keine konkreten Bedrohungen für die eigenen Bediensteten, schrieb aber von einer erhöhten Gefahr.
Gefährlich ist die Lage für die UN-Truppen in Mali und das Kontingent von EUTM Mali vor allem deshalb, weil mit dem Abzug der französischen Armee keine Luftunterstützung mehr vorhanden ist. Einzig die Hubschrauber-Rettungskette mit den betagten CH-53-Helikoptern der Bundeswehr steht. Die Bundeswehr hat immerhin zur Aufklärung unbewaffnete Drohen vom Typ Heron im Einsatz.
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