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Scharfer Schuss eines Artilleriesystems MARS II auf dem Truppenübungsplatz Putlos: Vier dieser Mehrfachraketenwerfer sollen an die Ukraine geliefert werden. Foto. Bundeswehr/Torsten Kraatz
Bundeskanzler Olaf Scholz hat weitere militärische Hilfen für die Ukraine angekündigt: In der Generaldebatte zum Haushalt sagte der Sozialdemokrat die Lieferung des Luftabwehr-Systems Iris-T sowie von Artillerie-Ortungsradaren für die ukrainischen Streitkräfte zu.
Berlin. „Wir haben entschieden, mit dem System Iris-T das modernste Flugabwehrsystem zu liefern, über das Deutschland verfügt. Damit versetzen wir die Ukraine in die Lage, eine ganze Großstadt vor Luftangriffen zu schützen“, sagte Scholz. „Ferner werden wir der Ukraine ein hochmodernes Ortungsradar liefern, das feindliche Haubitzen-, Mörser- und Raketenartillerie aufklärt.“ Dabei handelt es sich vermutlich um das System COBRA (COunter Battery RAdar), das von der Bundeswehr genutzt wird.
Das Luftabwehrsystem Iris-T ermöglicht nach Angaben des Herstellers Diehl Defence die Bekämpfung von Flugzeugen, Hubschraubern, Marschflugkörpern und Kurzstreckenraketen in einer Entfernung von bis zu 40 Kilometern.
Was der Bundeskanzler in seiner Rede nicht erwähnte, aber von der Nachrichtenagentur DPA unter Berufung auf Regierungskreise vermeldet wurde, ist die geplante Lieferung von Mehrfachraketenwerfern vom Typ MARS II aus Bundeswehrbeständen an die Ukraine. Vier dieser Systeme will Deutschland demnach bis Ende Juni liefern und damit die angekündigte Lieferung von Mehrfachraketenwerfern durch die USA unterstützen. Mit dem seit 1990 bei der Bundeswehr verwendeten System MARS II lassen sich je nach Munitionstyp Ziele in einer Entfernung von bis zu 40 Kilometern bekämpfen.
In seiner Rede unterstrich der Kanzler auch die Unterstützungsleistungen für die Ukraine, die bereits erfolgt seien. So habe Deutschland unmittelbar nach Kriegsbeginn Panzer- und Luftabwehrraketen, 15 Millionen Schuss Munition, 100.000 Handgranaten und 15.000 Panzerabwehrminen an die Ukraine geliefert. Auch auf den sogenannten Ringtausch ging Scholz ein: „Tschechien liefert 20 Kampfpanzer T-72, wir sorgen für Ersatz für Tschechien.“ Weitere Gespräche seien im Gange, etwa mit Griechenland, das noch über Schützenpanzer aus früheren NVA-Beständen verfügt.
In diesen Tagen laufe auch die Ausbildung ukrainischer Soldaten am Flakpanzer Gepard an. Dieser sei eine „hochwirksame“ Waffe. Scholz weiter: „Sie wird in der Ukraine eingesetzt werden. Und wir liefern rund 59.000 Schuss Munition – das reicht für rund 1000 Bekämpfungsvorgänge.“
Die Ausbildung ukrainischer Soldaten an der Panzerhaubitze 2000 werde in wenigen Tagen abgeschlossen sein, so der Kanzler. Deutschland hatte der Ukraine die Lieferung von sieben Panzerhaubitzen zugesagt. Die Niederlande wollen fünf dieser Artilleriesysteme abgeben.
Scholz bekräftigte, dass man die Ukraine so lange unterstützen werde, wie es erforderlich sei. „Unser Ziel ist, dass Putin diesen Krieg nicht gewinnt. Unser Ziel ist, dass sich die Ukraine erfolgreich verteidigen kann.“
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