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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Ein Gepard der ukrainischen Armee: Knapp war bislang vor allem die Munition für das erfolgreich eingesetzte Waffensystem. Foto: Ukrainische Streitkräfte
Der Flugabwehrkanonenpanzer Gepard bewährt sich beim Einsatz in der Ukraine – zahlreiche russische Drohnen, aber auch Marschflugkörper wurden bereits abgeschossen. Knapp war bislang lediglich die Munition für das betagte Waffensystem. Nun hat Rheinmetall erstmals neu produzierte Munition an die ukrainischen Streitkräfte geliefert.
Eine „fünfstellige Anzahl“ an Patronen für den Gepard sei von Rheinmetall an die Ukraine geliefert worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Für die 35-mm-Munition musste eine neue Produktionslinie aufgebaut werden. Zwar gab es noch Munitionsbestände für den Gepard, diese wurden jedoch in der Schweiz produziert und durften aufgrund des eidgenössischen Vetos nicht an die Ukraine abgegeben werden.
Neu produzierte #Gepard-Munition bei ???????? Streitkräften angekommen – der Aufbau der Produktionslinie zur Herstellung der #Munition ist innerhalb ambitionierter Zeitlinien gelungen, sodass die erste Auslieferung einer fünfstelligen Anzahl an Patronen an die #Ukraine erfolgen konnte. pic.twitter.com/hXMBm50dBL— Verteidigungsministerium (@BMVg_Bundeswehr) September 5, 2023
Neu produzierte #Gepard-Munition bei ???????? Streitkräften angekommen – der Aufbau der Produktionslinie zur Herstellung der #Munition ist innerhalb ambitionierter Zeitlinien gelungen, sodass die erste Auslieferung einer fünfstelligen Anzahl an Patronen an die #Ukraine erfolgen konnte. pic.twitter.com/hXMBm50dBL
In der Pressemitteilung des BMVg wird Verteidigungsminister Boris Pistorius zitiert: „Der Ukrainekrieg führt uns nahezu täglich vor Augen: Bei der Verteidigung des eigenen Landes kommt es auf Flugabwehr und ausreichend Munition an. Mit der Wiederaufnahme der Produktion für die Gepard-Munition legen wir den Fokus genau auf diese beiden entscheidenden Aspekte. Ich freue mich, dass wir die Produktion so schnell und unbürokratisch auf den Weg gebracht haben und danke allen Beteiligten für die sehr gute Arbeit.“ Man werde die Ukraine auch weiterhin in den Bereichen unterstützen, die „unsere Stärken“ seien: Artillerie, Munition und bodengebundene Luftverteidigung, so der SPD-Politiker weiter.
Insgesamt soll die Ukraine 300.000 Schuss Munition für den Gepard erhalten. Der dafür im Februar geschlossene Vertrag hat nach Ministeriumsangaben ein Haushaltsvolumen von 168 Millionen Euro. Deutschland hat bislang 46 Flugabwehrkanonenpanzer an die Ukraine geliefert, weitere sechs sollen folgen. Die Ukraine setzt den in den 1970er Jahren entwickelten Flakpanzer vor allem zum Schutz kritischer Infrastruktur ein.
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