Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Alexej Nawalny wurde am 22. August zur Behandlung nach Deutschland geflogen. Jetzt hat ein Speziallabor der Bundeswehr herausgefunden, dass der russische Kremlkritiker mit einem Nervenkampfstoff vergiftet wurde. Foto: picture alliance / AA | Sefa Karacan
Berlin. Der russische Kremlkritiker Alexej Nawalny wurde mit einem chemischen Nervenkampfstoff vergiftet – das hat nach Angaben der Bundesregierung eine toxikologische Untersuchung durch ein Speziallabor der Bundeswehr ergeben. Nawalny war am 22. August mit starken Vergiftungserscheinungen nach Deutschland gebracht worden und wird zurzeit in der Berliner Charité behandelt.
Regierungssprecher Steffen Seibert sprach von „einem bestürzenden Vorgang, dass Alexej Nawalny in Russland Opfer eines Angriffs mit einem chemischen Kampfstoff geworden ist“. Die Bundesregierung verurteile den Angriff „auf das Schärfste“. Bei dem Gift handelt es sich um einen Kampstoff der sogenannten Nowitschok-Gruppe. Diese stark wirksamen Nervengifte und -kampfstoffe wurden ab den 1970er Jahren in der ehemaligen Sowjetunion entwickelt. In der Regierungserklärung ist von einem „zweifelsfreien Nachweis“ die Rede.
Am Mittag hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren Kabinettsmitgliedern Finanzminister Olaf Scholz, Außenminister Heiko Maas, Innenminister Horst Seehofer, Justizministerin Christine Lambrecht, Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sowie Kanzleramtschef Helge Braun über die neuen Erkenntnisse im Fall Nawalny beraten und weitere Schritte abgestimmt. Die russische Regierung wurde aufgefordert, sich zu dem Vorgang zu erklären.
Die Bundesregierung gab zudem bekannt, die Partnerstaaten in EU und Nato über die Untersuchungsergebnisse zu unterrichten.
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