Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Oberstleutnant a.D. Thomas Sohst und der DBwV-Bundesvorsitzende Oberstleutnant André Wüstner (r.) bei der Landesversammlung West im vergangenen Jahr. Foto: DBwV/Yann Bombeke
13 Jahre habe ich an dieser Stelle meine Meinung zu Themen der Verbandspolitik, zu politischen Prozessen innerhalb und außerhalb des DBwV als Anregung für die Mitglieder, mitzudenken und mitzugestalten, niedergeschrieben, denn: Wir alle sind DBwV.
Auch in diesem Monat würden mir manche Themen einfallen, die nach vorne gedacht werden müssen. Da dieses Monatswort das letzte meiner Amtszeit als Landesvorsitzender ist, will ich es ein wenig anders fassen. Vor mehr als zwei Jahren haben wir uns im Landesvorstand auf den Weg gemacht, den Wechsel, der ja irgendwann einmal sein musste, zu gestalten. Manch einer ist erstaunt, dass wir diesen Weg in diesem Monat konsequent zu Ende führen – auch wegen und trotz Corona.
Ich hätte mir gut die Übergabe im Rahmen des Jahresempfangs in Koblenz in der Mitte unseres Landesverbands und unter Beteiligung all derjenigen, die mich in den vergangenen Jahren begleitet haben, vorstellen können. Aber – und das meine ich ganz ernst und ganz ehrlich: Es geht nicht um mich. Es geht um die Mitglieder, die Mandatsträger, die Strukturen im Landesverband – und auch da bin ich ganz ehrlich: Warum sollten wir nicht darauf vertrauen, dass diese auch während Corona tragen? Ich tue das!
Ich möchte diesen Platz nicht nutzen, um auf die Dinge zurückzublicken, die wir gemeinsam im Landesverband seit meiner Übernahme des Mandats 2007 gemacht haben. Vielmehr möchte ich Danke sagen, dass Sie mich als Ihren Landesvorsitzenden getragen und ertragen haben. Danke für viele kritische und kreative, Danke für Mut machende und dankbare Rückmeldungen. Sie waren Voraussetzung für unser gemeinsames Wirken für die Menschen des Landesverbands innerhalb des DBwV.
Danke an die Mandatsträger an der Basis – aktive und Ehemalige –, die auf Nachfragen der Mitglieder an vorderster Front geradezustehen haben. Deshalb war es mein Anliegen, hier durch Information und persönliche Präsenz bei dieser schweren Aufgabe zu helfen. Ohne diese Mandatsträger gäbe es keinen DBwV.
Ich danke den hauptamtlichen Mitarbeitern im Landesverband West, die als Bindeglied zwischen den Mitgliedern und den Mandatsträgern wirken, die Ansprechpartner für Mitglieder sind, die Unterstützer sind für die Mandatsträger vor Ort, aber auch für die Mitglieder im Landesvorstand. Ohne die fleißigen Hände und klugen Köpfe der Landesgeschäftsstelle hätte ich viele Ideen nicht umsetzen können.
Danke gilt denjenigen, die Ideen aus dem Landesverband auf Bundesebene mitgetragen und mit umgesetzt haben – es gilt dem Ehren- und dem Hauptamt auf Bundesebene. Das Miteinander von Ehrenamt und Hauptamt in der Weise, wie wir es im DBwV leben, ist immer wieder eine besondere Herausforderung. Aber auch hier galt und gilt: Wenn wir diese Herausforderung annehmen und gemeinsam zum Wohle der Mitglieder gestalten, dann werden wir auch zukünftig unschlagbar sein.
Natürlich gilt der Dank den Landesvorstandsmitgliedern, die mit mir gewirkt haben, ohne die ein Landesvorsitzender seine Aufgabe nicht erfüllen kann. Danke.
Auf begrenztem Platz Danke zu sagen, fällt schwer, weil man nicht alle den Weg begleitenden Gruppen erwähnen kann. Lassen Sie sich alle mit aufnehmen in das große Dankeschön, dass ich allen zurufe, die es mir ermöglicht haben, als Landesvorsitzender für die Mitglieder zu wirken – dazu gehören meine Familie, meine Ehefrau und diejenigen, die mir Hilfe geben bei der Orientierung auf die Menschen, auf den Nächsten – denn daran glaube ich: Es gibt keine Zufälle – unsere Aufgabe als Menschen ist, Begleitung zuzulassen und darauf zu vertrauen, dass wir nie alleine sind.
Ich denke in diesen Tagen mit besonderer Demut an diejenigen, die mich begleitet haben, die bereits verstorben sind – namentlich an Hartmut Wassmer, Heinz Volland und Günther Oltrogge. Ich danke den Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden des DBwV, die sich auch nach ihrem Ausscheiden aus der Vorstandsarbeit auf Landes- und Bundesebene nicht zurückgezogen haben, sondern sich in der Verantwortung sahen, auch einem Landesvorsitzenden mit Rat und Anregung zur Seite zu stehen.
Ich bin gewiss, dass sich manche Dinge ändern werden im Landesverband. Das ist gut. Ich bin mir aber gewiss, dass die Dinge, die das Miteinander in den vergangenen Jahren ausgemacht haben, weitergelebt und gestaltet werden. Wir sind für die Mitglieder da! Wir gestalten Verbandspolitik! Wir alle sind DBwV!
In diesem Sinne – Danke für die Unterstützung. Ich war gerne Ihr Landesvorsitzender – Danke für alles!
Ihr Thomas Sohst
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