Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Corona hin oder her - die Forderungen des DBwV für die Zivilbeschäftigten der Bundeswehr haben nach wie vor Bestand. Foto: DBwV/Schmidt
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, im April wurden die Ergänzungen zur Agenda „Zivilpersonal der Bundeswehr stärken“ veröffentlicht. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses für die Veröffentlichung war zwar Corona ein Thema, der Shutdown mit all den gravierenden Folgen hatte jedoch noch nicht begonnen. Insofern mag die Präsentation eines Forderungspapiers vor dem Hintergrund des Anschwellens der Arbeitslosigkeit und vor allem der Kurzarbeit vorwiegend in der Privatwirtschaft unglücklich aussehen. Einerseits.
Andererseits muss man jedoch auch nach vorne blicken und an die Zeit nach Corona denken. Natürlich wird die Zeit danach anders aussehen als davor, die Wirtschaft muss wieder auf die Beine kommen und im Bundeshaushalt haben sich hohe Schulden aufgrund der Linderung der pandemiebedingten Folgen aufgetürmt. Da mögen sich Prioritäten ändern, dennoch werden unsere Forderungen im Wesentlichen nach wie vor Bestand haben. Denn die Altersstruktur beim Zivilpersonal in der Bundeswehr und die demografische Entwicklung bleiben unverändert – und somit der Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern um die fleißigsten Hände und besten Köpfe. Der Arbeitgeber Bundeswehr benötigt weiterhin eine hohe Attraktivität, daher verbietet sich trotz angespannter Haushaltssituation ein Personalabbau.
In dieser Krisenzeit werden besondere Attraktivitätsmerkmale den Angehörigen des Bundesdienstes sehr bewusst: Arbeitsplatz- und weitgehende Einkommenssicherheit sowie Fürsorge. Trotz deren großer Wertschätzung sollte sich der Arbeitgeber Bund nicht auf sie allein beschränken, denn das zu gewinnende junge Personal setzt heutzutage noch andere Prioritäten hinsichtlich der Attraktivität. Und das Bestandspersonal möchte motiviert und gefördert werden durch Perspektiven im Rahmen einer vernünftigen Personalentwicklung. Somit haben die Forderungen der ergänzten Agenda „Zivilpersonal der Bundeswehr stärken“ ihre grundsätzlichen Berechtigungen, auch wenn das Überleben in Zeiten von Corona und dessen Folgen höhere Priorität haben.
Bitte bleiben Sie gesund. Mit herzlichen Grüßen
Ihr Klaus-Hermann Scharf Vorsitzender Fachbereich Zivile Beschäftigte
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