Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kommunikation per Handzeichen: Die Schützenpanzer rollen mühelos nacheinander von der Verladerampe. Foto: Bundeswehr/PAO EFP
Seit vier Jahren engagiert sich die Bundeswehr in der Mission Enhanced Forward Presence (EFP) im Baltikum, es ist eine Reaktion auf die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Russland und die fortgesetzte Destabilisierung der Ukraine. Die Bundeswehr hat die Führungsrolle in Litauen inne und verlegt seit Januar 2017 Truppenangehörige nach Rukla, rund 100 Kilometer nordwestlich von der litauischen Hauptstadt.
Auch 2021 sind wieder zahlreiche Übungen im Frühjahr für die „Battlegroup“ Litauen angesetzt, aber ohne passendes Material, Personal und geeignete Fahrzeuge geht das natürlich nicht. Während die Soldatinnen und Soldaten der deutschen Kampfkompanie nach Rukla fliegen, wurden die Schützenpanzer Marder 1A3 auf einem viertägigen Schienentransport nach Litauen gebracht – ein logistisches Mammutprojekt.
Auch jetzt ist es teilweise noch recht frostig in Litauen, wie die Bundeswehr in einem Bericht über den Transport zusammenfasst. Festgefrorene Unterlegkeile müssen schon mal per Brechstange gelöst werden, die glatte Bahnhofsausfahrt wird mit lockerem Schnee und Sandbrocken aufgeschüttet, damit die Panzerketten mehr Grip bekommen.
Per Marschkolonne geht es in die Kaserne, eine Art Startschuss für die Vorbereitungen zu kommenden Gefechtsübungen. Die Bordmaschinenkanonen müssen noch getestet werden, also ab zur Schießbahn, Munition und Hauptwaffensystem vorbereiten, Zielschießen.
Die Panzergrenadiere in Rukla sind „klar zum Gefecht“ für die zukünftigen Übungen. Eine starke Präsenz der „Battlegroup Litauen“ ist gerade jetzt von großer Bedeutung. Seit Tagen mehren sich Berichte über russische und ukrainische Truppenaufmärsche in der Ostukraine, Teile der ukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk entlang der russischen Grenze werden seit 2014 von moskautreuen Rebellen kontrolliert. Es gibt Verstöße gegen die Waffenruhe mit Todesfällen im Konfliktgebiet.
Erst gestern äußerte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ernsthafte Besorgnis, ebenso zahlreiche internationale Politiker. Die EPF dient der Nato als „verstärkte Vornepräsenz“ zur Abschreckung von Bedrohungen des Bündnisgebiets. Um klarzustellen: weder die Ukraine noch Russland gehören zur Nato, auch nicht das an Litauen grenzende Weißrussland als direkter Nachbar der beiden Konfliktparteien. Dennoch bedeutet ein Aufflammen des seit nunmehr sieben Jahren andauernden Konflikts eine mögliche Gefährdung der angrenzenden Regionen.
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