Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Im Fraktionssaal der Partei Die Linke: Die ERH Rhein-Neckar bei ihrem Besuch in Berlin. Foto: DBWV/Richard Fürstenberger
Mitten in der Hitzewelle machte sich die ERH Rhein-Neckar auf den Weg in die Hauptstadt. Dass alle Teilnehmer die Strapazen bei den hohen Temperaturen gut überstanden, nötigte dem Vorsitzenden Richard Fürstenberger als Reiseleiter allergrößten Respekt ab.
Am ersten Tag standen der Mauerbau 1961 und die Folgen für die Menschen in Ost und West im Mittelpunkt. Der Tränenpalast vermittelte eindrucksvoll die Folgen des von der SED-Führung initiierten Mauerbaus für die Menschen im Osten und Westen Deutschlands für die nächsten 28 Jahre. Die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße erweckte anhand der vielen vorwiegend Schwarz-Weiß-Bilder viele persönliche Erinnerungen. Emotionaler Höhepunkt war der Besuch im ehemaligen Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen. Zeitzeugen schilderten die nach wie vor unfassbaren Umstände, unter denen sie die Haft oft lange Zeit ohne Anklage und Rechtsbeistand ertragen mussten.
Die Zeit nach der Wiedervereinigung stand mit dem Besuch des Bundestags und einer sachkundigen Führung durch das Parlament am Folgetag im Mittelpunkt. Eine ausgiebige Stadtrundfahrt mit einem bestens aufgelegten Ur-Berliner Stadtführer machte mit verschiedenen Stadtteilen und ihren Historien vertraut.
Am letzten Tag ging es in das grüne Umland der Hauptstadt. Beeindruckend war der Stopp bei Klein-Glienicke, einem ehemals winzigen Stück Ost-Berlin, das in den amerikanischen Sektor der Stadt hineinragte. Zu klein und eng für den Bau einer richtigen Mauer, war der Ort den Sicherheitsorganen der DDR aufgrund möglicher Fluchten immer ein Dorn im Auge. Heute führt ein Fußweg vom Schloss Glienicke zur Glienicker Brücke, die einen herrlichen Blick auf Babelsberg und Potsdam freigibt.
Das historische Haus der Wannsee-Konferenz am Ufer des Wannsees machte noch einmal deutlich, mit welcher Akribie und Detailversessenheit die „Endlösung der Judenfrage“ geplant und gesteuert wurde. Die Antworten auf Fragen der Teilnehmer, was denn nach dem Krieg aus den überlebenden Nazigrößen geworden ist, machte in vielen Fällen fassungslos. Details dazu findet man übrigens in der Ausstellung „Topographie des Terrors“ auf dem Gelände des ehemaligen Gestapo-Hauptquartiers an der Niederkirchener Straße, ehemals Prinz-Albrecht-Straße.
Dank der Organisation des Karl-Theodor-Molinari-Stiftung mit Ella Reimer hat das Seminar alle Erwartungen der Teilnehmer erfüllt: ein informativer, erlebnisreicher mehrtägiger Ausflug in Geschichte und Gegenwart der Landeshauptstadt gespickt mit dem Besuch historischer Sehenswürdigkeiten.
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