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In Dötlingen: Hauptfeldwebel a.D. Ulrich Peise (l.) und Oberstabsfeldwebel Oliver Sekuli. Foto: DBwV/Johann Fritsch
Dötlingen. Am Mittwoch, dem zweiten Tag der Landesversammlung Nord, steht zunächst die Beratung von Anträgen auf dem Programm. In Dötlingen bei Wildeshausen machen sich Kameradschaftsvertreter aus dem Westen Niedersachsen (Bezirk 6) ans Werk. Unter Leitung ihres Bezirksvorsitzenden diskutieren sie über das Dienst- und Laufbahnrecht (Sachgebiet III) sowie Versorgung und Beihilfe (SG V).
Hauptfeldwebel a.D. Ulrich Peise trägt im Hotel Gut Altona die einzelnen Anträge zu diesen Themen vor. Auf die Ausführungen des Berichterstatters folgen mal längere, mal kürzere Aussprachen. Mittels folgender Abstimmung wird anschließend eine Empfehlung für das Plenum beschlossen: Annahme, Annahme mit Änderungen oder Ablehnung des Antrages. Insgesamt müssen in Dötlingen 27 Vorlagen abgearbeitet werden, Punkt für Punkt, Begründung um Begründung.
Soweit erforderlich können Angehörige der Abteilung Recht des DBwV und weitere Fachkundige per Video befragt werden. Dadurch sollen die Empfehlungen rechtlich auf sicherem Boden stehen. Nach der juristischen bzw. verbandsmäßigen Einschätzung des Sachverhalts wird die Diskussion fortgesetzt. Sekuli und Peise bitten die Teilnehmer dann, sich wegen des straffen Zeitplans kurz zu fassen. Das ist nicht immer leicht und so macht ein Oberstleutnant zur Erheiterung der anderen Delegierten deutlich: „Ich bin Stabsoffizier, das schaffe ich nicht in drei Sätzen!“
Der Ablauf gestaltet sich in Dötlingen ruhig, sachlich und reibungslos. Dafür sorgt unter anderem der pensionierte Oberstabsfeldwebel Günter Koch. Der Standortbeauftragte ist kein Delegierter, sondern als hauptamtlicher Mitarbeiter Angehöriger des Organisationspersonals. Die diesjährige Landesversammlung ist für ihn nur eine weitere in einer ganzen Reihe, allerdings mit ganz anderen Voraussetzungen. Für Koch steht fest, dass diese Antragsversammlung „in Vorbereitung und Ablauf fordernder ist als die Wahlversammlungen auf Landesebene“.
Der Pensionär weiter: „Aus meiner Sicht war es eine gute Entscheidung, die Veranstaltung in hybrider Form mit Präsenz in den Bezirken durchzuführen. Die persönliche Aussprache, Gespräche in und am Rande der Sitzungszeiten, können durch noch so viel Technik nicht ersetzt werden.“ Dieser Aussage widerspricht der Bezirksvorsitzende nicht. Oberstabsfeldwebel Oliver Sekuli verweist zwar „auf eine schwierige Entscheidungsfindung im Landesvorstand, denn bei allen Erwägungen stand stets die Gesundheit der Kameradinnen und Kameraden im Mittelpunkt.“
Zur Halbzeit der Landesversammlung ist er sich aber sicher, dass die Entscheidung für die Durchführung in der gewählten Form „zu einhundert Prozent“ richtig war: „Die Teilnehmer halten sich diszipliniert an die hygienischen Vorgaben, es gibt keine technischen Probleme und alles funktioniert. Die Resonanz bei meinen Delegierten ist sehr gut, ich bin bislang rundum zufrieden.“ Sekuli hat keine Zweifel, dass dies bis zum Ende der Veranstaltung am morgigen Donnerstag so bleibt. Aber bis dahin steht in Dötlingen und den anderen Tagungsorten noch eine Menge Arbeit auf dem Programm.
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