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Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
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Der neue Player in der Innovationslandschaft der Bundeswehr
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Drei Tage nach Social Media-Verkündung: Verteidigungsminister und GI erlassen Tagesbefehl
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Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
Erinnerung an Hauptmann Markus Matthes
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Veranstaltung fand im Hotel Park Soltau statt. Foto: DBwV
Soltau. Vertreter der Kameradschaften im Bezirk 4 (Niedersachsen Ost/Heide) tagten im Hotel Park Soltau. Ihr Vorsitzender Stabsfeldwebel Hannes Dreier begrüßte dazu mit dem niedersächsischen Landtagsabgeordneten Dr. Karl-Ludwig von Danwitz und dem Kandidaten für den Deutschen Bundestag im Wahlkreis Rotenburg 1 - Heidekreis, Carsten Büttinghaus, zwei Gäste aus dem politischen Bereich. Die beiden Christdemokraten unterstrichen mit ihrer Anwesenheit die Bedeutung der Bundeswehr in der Region und ihre Verbundenheit mit den Angehörigen der Streitkräfte.
Fehlende Informationen Dreier befasste sich in seinem Vortrag mit der Landesversammlung 2021 und den im November anstehenden Personalratswahlen. Sowohl er wie auch aktive Soldaten unter den Teilnehmern kritisierten in Sachen neuer Dienstgrade mangelnde Informationen durch den Dienstherrn. Sie sprachen dabei nicht nur fehlende Kriterien zur Festlegung des Kandidatenkreises für die Ränge Korporal bzw. Stabskorporal an, sondern bemängelten auch die Vergleichbarkeit in Frage kommender Dienstposten, beispielsweise bei den Funktionen Scharfschütze und Kraftfahrer. Vorgesetzte schilderten darüber hinaus, dass aus dem Kreis ihrer Mannschaften mit hoher Qualifikation kein Interesse an den neuen Dienstgraden zu vernehmen sei.
Die Zusammenarbeit mit den Kameradschaften seines Bezirks bezeichnete Dreier angesichts der Pandemie als „schwierig aber durchaus positiv“. Hinsichtlich der letzten noch ausstehenden Vorstands- und Delegiertenwahlen in seinem Verantwortungsbereich äußerte er die Erwartung, dass diese zeitgerecht abgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang erläuterte er den Ablauf bis zur Landesversammlung 2021 und verwies diesbezüglich auf das in den nächsten Tagen zu erwartende Landesrundschreiben mit entsprechendem Inhalt.
Oberstleutnant Robert Thiel, der den Vorsitz im Bezirkspersonalrat Kommando Heer führt, referierte über Entwicklungen und Probleme in Personalangelegenheiten. Er sprach über Besoldungsfragen ebenso wie über Laufbahnangelegenheiten und Vereinbarungen zur Arbeitszeit. Durch seinen Vortrag wurde das Aufgabenspektrum von Personalräten deutlich, die ganz im Sinne der Inneren Führung demokratische Rechte wahrnehmen und an Entscheidungsprozessen teilhaben, ohne die militärische Hierarchie infrage zu stellen.
Einblicke vermitteln Dreier bat die Politiker Dr. von Danwitz und Büttinghaus, sich der Sorgen der Soldaten und ihrer Familien anzunehmen und diese „zu transportieren“, damit an deren Lösung gearbeitet werden kann. Danwitz betonte die Rolle der Streitkräfte als wichtiger Arbeitgeber im Raum Munster und darüber hinaus. Er warb um die Integration an den Standorten und bedauerte, dass sich viele Soldaten nicht an ihrem Dienstort anmelden: „Munster ist die Kommune, die uns wegen der zurückgehenden Einwohnerzahl wirklich Sorgen macht.“
Der Landtagsabgeordnete vermittelte seinen Zuhörern einen Einblick in die Arbeit des Landtages in Hannover und seine Arbeit für den ländlichen Raum. Für die Teilnehmer ein willkommener Blick über den Tellerrand hinaus, der sie in die Lage versetzte, Verständnis für politische Entscheidungsprozesse zu entwickeln. Die Fragen der Mandatsträger an Dr. von Danwitz zeigten, dass sie sich weit über Verbandsthemen hinaus für politische und gesellschaftliche Vorgänge interessieren und diese kritisch begleiten. Für Staatsbürger mit und ohne Uniform eigentlich selbstverständlich und das nicht nur für Angehörige des Deutschen BundeswehrVerbandes.
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