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München/Berlin. Auch fast 20 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September hat nach Einschätzung des Bundesnachrichtendienstes (BND) die Gefährdung durch das Terrornetzwerk Al-Kaida und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nicht nachgelassen. «Wir haben momentan überhaupt keinen Anlass dazu, Entwarnung zu geben», sagte BND-Präsident Bruno Kahl der «Süddeutschen Zeitung» (Montag).
Trotz militärischer Erfolge im Anti-Terror-Kampf etwa im Irak und in Syrien habe die Zahl «der Akteure des Terrorismus» zugenommen. Die Dschihadisten könnten insofern heute nicht nur Attentate in der Region verüben, sondern «von dort aus wieder nach außen wirken», zitiert das Blatt den Behördenchef.
Die größte Gefahr einer Ausdehnung terroristischer Strukturen sieht Kahl überall dort, wo «staatliche Autorität und Strukturen fehlen». Er verwies auf den Nahen und Mittleren Osten, die Länder der Sahelzone, aber auch auf das südliche Afrika und teilweise Zentralasien. Dort hätten Terrorgruppen Zulauf, weil es attraktiv erscheine, das «Vakuum zu füllen und dann mit von der Partie zu sein: eine neue Herrschaft, die sowohl der Scharia entspricht als auch soziale Verheißungen bringt». Gegen die Ausbreitung terroristischer Gruppen gibt es laut Kahl nur ein Mittel: «Präsenz zeigen.»
«Wir müssen den Ländern, in denen dieses Unheil seinen Ausgang genommen hat, weiter beistehen», sagte der BND-Chef. Auch nach dem jüngsten Anschlag auf die Bundeswehr in Mali sei «offensichtlich, dass der Westen dort nicht verschwinden kann». Europa müsse alles tun, um die Staaten der Sahelzone zu unterstützen, und sich bewusst sein, dass «es sich hier um eine Nachbarschaftsregion handelt, in der Sicherheitsrisiken unmittelbare Auswirkungen haben».
Mit Blick auf den Abzug der westlichen Truppen aus Afghanistan sagte Kahl, es sei 2001 «absolut richtig» gewesen, gegen den von dort ausgehenden Terrorismus vorzugehen. Es liege auch im Interesse der Taliban, «terroristische Strukturen von dort fernzuhalten». Die wichtigste Lehre aus dem Afghanistan-Einsatz sei, «möglichst schon in der Entstehung die unkontrollierte Entwicklung von Terrorstrukturen zu verhindern». Zugleich sollte der Westen «keine Luftschlösser versprechen, etwa den Export von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit».
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