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Berlin. Die Bundesregierung hat zur Aufnahme schutzsuchender Ortskräfte aus Afghanistan bisher 2400 Visa erteilt. Die Lage vor Ort sei aber schwierig und ein geplantes Kontaktbüro der Internationalen Organisation für Migration (IOM) habe den Betrieb noch nicht aufgenommen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin. Trotzdem handele es sich um ein «sehr schnelles Verfahren».
Das Schutzprogramm sei angelaufen, berichtete der «Spiegel». Seit Ende Juni seien sechs Ortskräfte, die in Afghanistan für die Truppe gearbeitet haben, gemeinsam mit ihren Ehefrauen und Kindern in Deutschland angekommen. Aus Bundeswehrkreisen hieß es demnach, insgesamt seien bereits 23 Afghanen mit Linienmaschinen von Turkish Airlines aus Masar-i-Scharif ausgereist. In den kommenden Tagen würden rund 30 weitere Personen erwartet, die als gefährdet gelten.
Die Bundeswehr habe bis zu ihrem Abzug in der vergangenen Woche Unterstützung geleistet und für 446 Ortskräfte und ihre Familien - insgesamt 2250 Personen - Reisedokumente vor Ort ausgegeben, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. «Nicht alle, die diese Reisedokumente bekommen haben, wollten auch gleich ausreisen», sagte der Offizier. «Es gab eine ganze Reihe von Ortskräften, die gesagt haben, wir möchten eigentlich so lange wie möglich in Afghanistan bleiben. Aber wir möchten, wenn die Sicherheitslage sich verschärft vor Ort, die Möglichkeit haben auszureisen.»
Das Auswärtige Amt wies Kritik zurück, das Verfahren sei zu langsam und lasse Ortskräfte im Stich. «Es ist nicht so, dass da nichts stattfindet. Es ist natürlich schon so, dass sich das Verfahren durch den Abzug der Bundeswehr und die Schließung unseres Generalkonsulats in Masar-i-Scharif erschwert hat», sagte der Sprecher. Es gebe auch die Möglichkeit eines Antrags per Mail ohne persönliche Vorsprache. Er sagte: «Ich will aber nicht um den heißen Brei herumreden. Es ist eine schwierige Lage vor Ort. Mit der versuchen wir umzugehen.»
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